Pflanzenabfall Neues Konzept beim Sammeln von Grüngut

Dietenheim / Johannes Braun 29.05.2017

Mit vier neuen Containern möchte Dietenheim ihr neues Konzept zum Sammeln von Grüngut umsetzen. Aufgrund einer gesetzlichen Neuregelung war die Stadt zum Handeln gezwungen, die Grüngut-Annahme auf der Bauschuttdeponie Regglisweiler umzustellen. Darin geht es laut Bauamtsleiter Christoph Koßbiehl darum, dass „saftendes Grüngut“ nicht mehr auf unkanalisierten Flächen angenommen und gesammelt werden darf.

Jeder der vier Behälter fasse rund 40 Kubikmeter und rage wegen der Absturzsicherung einen Meter aus dem Boden heraus. Die Standorte seien auf dem jetzigen Platz für saftendes Grüngut auf der Deponie. Die Anordnung erfolge nebeneinander mit einem Abstand, dass immer mindestens vier Anlieferer gleichzeitig abladen könnten. Die Container würden durch Abdeckungen vor Regenwasser geschützt, die seitlich verschiebbar seien. Die Entleerung erfolge durch Ausbaggern des Grünguts. Ein Container soll im Wertstoffhof Dietenheim aufgestellt werden. Für die Entsorgung des Grünguts aus der Pflege der öffentlichen Grünanlagen solle im Bauhof eventuell ein weiterer Standort für einen Container gefunden werden.

Zur Umsetzung des Konzepts fallen einmalige Investitionskosten für das Liefern und Vergraben der Container in der Deponie an, monatliche Kosten für die Miete der Container im Wertstoffhof sowie unregelmäßige Kosten für die Entsorgung des Grünguts. Die Verwaltung rechnet mit einer Menge von 600 Tonnen im Jahr.

Nach der Angebotsauswertung war die Firma Gebrüder Bailer aus Hüttisheim mit rund 34.650 Euro brutto der günstigste Anbieter. Diesem Betrieb vergab der Dietenheimer Gemeinderat einstimmig den Auftrag, nachdem das neue Grüngut-Konzept beschlossen war.