Region Neue Züge für Regionalexpress auf der Brenzbahn

Mittlerweile in Ulm angekommen: Die Regionalexpress-Züge für die Brenzbahn.
Mittlerweile in Ulm angekommen: Die Regionalexpress-Züge für die Brenzbahn. © Foto: Deutsche Bahn
Region / STEFAN CZERNIN 18.03.2016
Zu den Stoßzeiten haben es Pendler auf der Brenzbahn künftig leichter einen Platz zu ergattern. Die Bahn setzt neue Regionalexpress-Züge ein.

52 Meter lang, 86 Tonnen schwer mit Platz für 159 Reisende und 12 Fahrräder: Die Baureihe 644 vom Typ „Talent“ des Herstellers Bombardier Transportation wird auf der Brenzbahn zwischen Ulm und Crailsheim eingesetzt.

„Wir konnten die Fahrzeuge, die planmäßig erst ab Oktober hier fahren sollten, schon jetzt zu uns holen und werden sie auf der Strecke Ulm–Aalen/Crailsheim einsetzen“, teilt Frank Dietrich, Geschäftsführer der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee, in einer Presseerklärung der Deutschen Bahn mit.

Von kommenden Montag an sollen die Züge als Regionalexpress auf de Bahnstrecke eingesetzt werden und die bisherigen Züge ersetzen. Die sieben Züge der Baureihe 644 sind nicht neu, sie waren bislang in Nordrhein-Westfalen eingesetzt und werden dort nicht mehr gebraucht, teilte ein Bahnsprecher auf Anfrage mit. Für insgesamt drei Millionen Euro wurden sie im DB-Werk in Kassel mit einer neuen Inneneinrichtung ausgestattet.

Die Talent-Züge hätten insbesondere im Vergleich zu den bisher verkehrenden Regionalexpress-Zügen viele Vorteile, so die Bahn. Sie verfügen über deutlich mehr Sitzplätze – 159 statt 70 – und bieten mehr Platz für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle. Für Rollstuhlfahrer gibt es zudem eine Anforderungstaste, wenn beim Ein- oder Ausstieg die bordeigene Rampe benötigt wird. Die Fahrzeuge sind voll klimatisiert.

„Mit jeweils zwei 644ern können wir im Berufs- und Schülerverkehr gegenüber heute sogar etwas mehr Sitzplätze anbieten als mit den bislang eingesetzten Fahrzeugkombinationen“, erklärt Dietrich weiter. Die 644er sind dreiteilig und dabei über die gesamte Länge begehbar. In der Zwischenzeit liefen bereits Ausbildungsfahrten für die Lokführer, die von nun an die Regionalexpresszüge fahren werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel