Kirche Neue Pfarrerin in Blaubeuren und Weiler

Pfarrerin Irene Palm ist ins Amt eingesetzt worden.
Pfarrerin Irene Palm ist ins Amt eingesetzt worden. © Foto: Margot Autenrieth-Kronenthaler
Blaubeuren / mak 04.12.2018

In einem feierlichen Gottesdienst ist Irene Palm als Pfarrerin des Pfarramts Blaubeuren II und der Kirchengemeinde Weiler eingesetzt worden. In der sehr gut besuchten Stadtkirche hieß Dekan Frithjof Schwesig die 52-jährige Pfarrerin am Sonntag willkommen: „Sie haben das Kleid der Klinikseelsorgerin abgelegt, jetzt wartet ein anderes Kleid auf Sie, das der Gemeindepfarrerin.“

Vom Pfarrhaus aus sehe sie die Häuser der Stadt und die Spitze der Klosterkirche – ein Sinnbild für ihr Amt, sagte Irene Palm. An ihrem Beruf schätze sie, mitten unter den Menschen beheimatet zu sein und gleichzeitig den Blick nach oben auf die Weite des Himmels, auf Gottes Güte und Freundlichkeit richten zu können. „Ich bin im Kreis von fünf Schwestern aufgewachsen. Es gab immer ein lebendiges und spannungsreiches Miteinander“, erzählte die gebürtige Laichingerin, die in Tübingen, Straßburg und Erlangen Theologie studiert hat. Beim Diakonischen Werk überbrückte sie die Wartezeit aufs Vikariat, das sie 1996 in Heidenheim­-Schnaitheim antrat. Fünf Jahre im unständigen Dienst in Langenau folgten. Dort war sie am Aufbau einer Hospizgruppe beteiligt. Danach war die Theologin sechs Jahre im Gemeindepfarramt in Degerschlacht-Sickenhausen bei Reutlingen tätig. Es folgten acht Jahre als Krankenhausseelsorgerin in Ravensburg, bevor sie jetzt die Nachfolge von Pfarrer Ernst Börkircher antrat.

Im Namen des Blaubeurer Kirchengemeinderats hieß Dr. Henning Pleitner die Seelsorgerin willkommen. Für den Kirchengemeinderat Weiler sicherte ihr Cornelia Collet Unterstützung zu: „In Blaubeuren sind Sie eine Pfarrerin unter vielen Pfarrern, in Weiler sind sie die Pfarrerin.“ Bürgermeister Jörg Seibold sagte, man werde sich im Arbeitsalltag immer wieder begegnen. „Wir haben die gleiche Kundschaft – Menschen.“ Wo er an Gesetzestexte gebunden sei, könne sich die Pfarrerin auf die Bibel berufen: „Glaube, Liebe, Hoffnung. Bei Verhandlungen mit dem Land spielen Glaube und Hoffnung oft auch eine große Rolle.“ Ortsvorsteher Wolfgang Dieminger aus Weiler bot gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit an.

Der Investiturgottesdienst wurde musikalisch von Michael Hauser (Orgel), der Kantorei unter Leitung von Jan Liermann sowie vom  Posaunenchor Blaubeuren-Gerhausen gestaltet.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel