Alb-Donau-Kreis Neubaustrecke Wendlingen-Ulm: Bahnhalt für Merklingen rentabel?

© Foto: obs/Deutsche Bahn AG
Alb-Donau-Kreis / SWP 10.01.2014
Die Firma Intraplan Consult soll Investitionskosten und die Anzahl möglicher Fahrgäste für einen Bahnhalt in Merklingen prüfen. Landratsamt, Städte und Gemeinden teilen sich die Kosten für die Studie.
Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat die Münchner Firma Intraplan Consult GmbH mit der Erstellung einer Potentialanalyse für einen möglichen regionalen Bahnhalt an der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm bei Merklingen beauftragt. Mittels der Analyse soll herausgefunden werden, ob sich ein Halt in Merklingen rechnet. Sie treffe laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Aussagen über den Einzugsbereich, das Fahrgastpotential und die Höhe der Investitionskosten. 

Ein Bahnhof in Merklingen würde vielen Pendlern Vorteile bringen und die Albgemeinden an den öffentlichen Nahverkehr anschließen. Bisher standen die Chancen für einen Halt jedoch schlecht, da sich Bahn und Landratsamt uneins über eine mögliche Finanzierung waren. 

Das Ergebnis der Potentialanalyse soll im ersten Halbjahr 2014 vorliegen. Die Kosten für diese Studie in Höhe von rund 26.000 Euro teilen sich der Landkreis sowie die Städte und Gemeinden Berghülen, Heroldstatt, Laichingen, Merklingen, Nellingen und Westerheim. Der Alb-Donau-Kreis beteiligt sich mit 10.000 Euro, den Rest erstatten die Gemeinden entsprechend ihren Einwohnerzahlen.

Die Firma Intraplan ist ein Fachbüro für Mobilitätsanalysen und hat auch im Zuge des Regio-S-Bahn-Konzepts ein Gutachten erstellt.

Bahnhalt in Merklingen frühestens 2021 möglich
 
 
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