Die Albrecht-Berblinger-Straße ist Teil der geplanten Verkehrslösung für den Ulmer Norden. Vom neuen A-8-Anschluss, dessen Bau bereits läuft, wird sie als Kreisstraße 7302 in Richtung Norden bis zur Landesstraße 1239 Dornstadt–Beimerstetten geführt. Den Baubeschluss soll der Kreistag nach Mitteilung des Landratsamts noch in diesem Jahr fassen. Gebaut und fertiggestellt werde die Straße wohl nächstes Jahr.

Etwa eine Million Euro wird der Alb-Donau-Kreis entsprechend seinem Straßenbauprogramm zur Finanzierung beitragen. Ein weiterer Baustein ist nun auch gesichert: der Landeszuschuss. Nach Mitteilung des Verkehrsministeriums wird das Projekt mit etwa 2,1 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten gibt es mit 4,7 Millionen Euro an.

Während die Albrecht-Berblinger-Straße 2019 gebaut und der A-8-Anschluss der Gewerbegebiete Ulm-Nord und Dornstadt-Himmelweiler voraussichtlich 2021 fertiggestellt wird, lässt der dritte Teil der Verkehrslösung auf sich warten: die Westumfahrung von Beimerstetten. Immerhin hat das Projekt eine weitere Etappe hinter sich. Ende April hat das Regierungspräsidium Tübingen die Vorentwurfsplanung dem Verkehrsministerium in Stuttgart zur Genehmigung vorgelegt. Sobald diese vorliegt, werde das Genehmigungsverfahren eingeleitet. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung sind dafür etwa zwei Jahre zu veranschlagen“, teilt das Regierungspräsidium mit. Der Bau der 1,8 Kilometer langen Ortsumfahrung könnte also frühestens 2020, eher 2021 beginnen.

Der Beimerstetter Bürgermeister Andreas Haas klingt trotzdem nicht unzufrieden. „Das ist ein Schritt, auf den wir lange gewartet haben“, sagt er über den Abschluss der Vorentwurfsplanung. „Nun hoffen wir, dass es vorwärts geht.“