Finanzien Nachhaltig investieren für das Niedermoor

Leipheim / swp 11.02.2019

Um das Stiftungskapital in Zeiten der Niedrigzinsphase nachhaltig und sinnvoll anzulegen, haben die Sparkasse Günzburg-Krumbach und der Stiftungsrat der „Natur- und Kulturstiftung Schwäbisches Donaumoos“ ein neues Anlagekonzept entworfen. Die Frage: Wie kann eine Stiftung, die den Naturschutz als Ziel hat, ihr Stiftungskapital nachhaltig, sinnvoll und ertragreich anlegen? Das Problem: Die Kapitalmarktzinsen fristen seit Jahren ein kümmerliches Dasein, gleichzeitig frisst die Inflation von aktuell rund 2 Prozent die geringen Zinserträge auf. Immobilien in Verbindung mit Unternehmensbeteiligungen nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit, ergänzt um Mikrokredite, sorgten nun dafür, dass das Stiftungskapital einen Mehrwert und gleichzeitig einen Mehrertrag erfährt. Wichtig seien dabei sowohl für die Experten der Sparkasse als auch für den Stiftungsrat soziale Verantwortung, verantwortungsvolle Unternehmensführung und Umweltmanagement bei diesen Kapitalanlagen. Die Stiftung hat das Ziel, die „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos“ langfristig zu sichern und die Fortführung ihrer Arbeit dauerhaft zu gewährleisten. Diese hat wiederum zum Ziel, das Donaumoos als einzigartigen Lebensraum auf lange Sicht zu bewahren. Darin befinden sich Reste von Niedermoorgebieten, Flussauen mit Wiesen und Wäldern.

Mit Kapitalanlagen Sinn stiften

Christian Konrad, Bürgermeister der Stadt Leipheim und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, deren Geschäftsführer Ulrich Mäck und Daniel Gastl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Günzburg-Krumbach sind sich einig, mit dem Anlagekonzept die richtige Antwort auf die aktuellen niedrigen Zinsen gefunden haben. „Zugleich können wir mit den Kapitalanlagen Sinn stiften und die Umwelt positiv beeinflussen“, teilt die Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos mit. swp

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