Konzert Musikabend des Missionsfestes kommt gut an

Kirchberg / Kurt Högerle 20.06.2018

Seit dem Jahr 2000 gehört das Missionsfest zum Kirchberger Festkalender. Zu seiner mittlerweile 19. Auflage in diesem Jahr haben sich die Frauen und Männer der Gemeinde, allen voran Pfarrer Benedict Roy und Berthold Büchele vom Kirchengemeinderat, etwas Neues einfallen lassen. „Der schöne Innenhof zwischen Dorfhaus und Kirche bietet sich wirklich für Gemeindefeste an“, erläuterte Berthold Büchele das Anliegen, „und darum hatten wir die Kirchberger schon auf den Samstagabend eingeladen.“

Bei gutem, wenn auch etwas unsicherem Wetter hatten dann auch schon zahlreiche Kirchberger eingefunden, um der Erolzheimer Gruppe „Wir4 und Freunde“ ihre Aufwartung zu machen. Musikalisch ist die Band als typischen Coverband einzuordnen: Ihr Repertoire erstreckte sich zwischen Simon and Garfunkel und Tokio Hotel, und das kam gut an: Die meisten Titel konnte das Publikum mitsingen. Die zahlreichen Spenden will das Quartett ihrem Patenkind aus einem ostindischen SOS-Kinderdorf schicken.

Feier bis weit in die Nacht

Bis weit in die Nacht hinein bewirteten Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in Sinningen die gut gelaunten Besucher. „Wir machen das gerne“, versicherte deren Frontfrau Kerstin Herz. Das merke man, meinte schließlich einer der Feiernden. „Sie sind voll bei der Sache.“ Lange war allerdings unklar, ob das Wetter halten würde. Die Helfer blieben lange skeptisch, bis wirklich klar war, dass Blitz und Donner vorbeiziehen würden.

Auch das eigentliche Missionsfest am Sonntag blieb fast vollständig trocken. Der Kinderchor der Grundschule Kirchberg gestaltete den Gottesdienst mit und gab dann auf dem Missionsfest ein Ständchen. Einen wichtigen Auftritt bekam auch die Nachwuchsmusiker des Vororchesters Dettingen-Erolzheim-Kirchberg, Hauptattraktion war wie schon in den Vorjahren die „Goldies“, die Altersgruppe des Musikvereins Kirchberg.

Der Reinerlös des Kirchberger Missionsfestes geht in diesem Jahr an Schwester Janina Jende von den Franziskanerinnen-Missionarinnen. Sie betreibt zusammen mit ihren Ordenskolleginnen eine Geburts- und Säuglingsstation in Äthiopien, einem der ärmsten Länder Afrikas. In erster Linie soll das Geld sauberes Trinkwasser und eine gesunde Ernährung ermöglichen, was in solchen Lagern immer besonders schwierig ist. Schwester Janina war persönlich anwesend und konnte sich gleich an Ort und Stelle für die Unterstützung bedanken.

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