Ballendorf Müllgebühren in Ballendorf steigen leicht

KF 02.02.2015
Die Anregung von Gemeinderätin Elisabeth Konitzka, in Ballendorf wieder die Sperrmüllabfuhr einzuführen, ist im Gremium vor allem aus Kostengründen auf wenig Gegenliebe gestoßen.

Konitzkas Argumentation, dass die geregelte Abfuhr für viele Haushaltung eine Erleichterung bedeute und illegale Ablagerungen in Wald und Flur minimiere, teilten Bürgermeisterin Renate Bobsin und die Räte zwar. Allerdings würden die hohen Kosten dafür die Müllgebühren in die Höhe treiben. Daher bleibt es bei der individuellen Entsorgung: Die Bürger müssen eine Firma beauftragen oder ihren Sperrmüll selbst in der Müllumladestation "Ochsenhölzle" in Langenau-Albeck anliefern.

Bewährt habe sich die jährliche angesetzte Grüngutabfuhr, die gerade einmal 24 Cent pro Einwohner koste, ebenso wie der Reisigsammelplatz. Dort gebe es zwar immer wieder Probleme, dennoch soll dieser nach dem Willen der Räte eine feste Einrichtung bleiben. Der Gemeinderat beschloss auch neue Müllgebühren, die leicht steigen. Für den 40-Liter-Behälter ist eine jährliche Grundgebühr rückwirkend seit Januar von 25,35 Euro (bisher 24,65) fällig, je Leerung 1,31 Euro (1,38 Euro). Für den 60-Liter-Behälter 29,66 Euro (28,81 Euro) und 1,96 Euro (2,07 Euro), für den 80-Liter-Eimer 33,98 Euro (32,97 Euro) und 2,62 Euro (2,76 Euro), für den 120-Liter-Behälter 42,61 Euro (41,29 Euro) und 3,93 Euro (4,15 Euro).