Tag der offenen Tür Feuerwehr: Miteinander in einem Haus

In Nerenstetten hat die Bevölkerung mit der örtlichen Feuerwehr das erweiterte Gerätehaus gefeiert.
In Nerenstetten hat die Bevölkerung mit der örtlichen Feuerwehr das erweiterte Gerätehaus gefeiert. © Foto: Picasa
Nerenstetten / Lisa Sporrer 11.06.2018

Nur ein Mittel zum Zweck? Das Feuerwehrgerätehaus in Nerenstetten sei mehr als das. „Es ist ein Ort der Gemeinsamkeit und des gelebten Miteinanders“, sagte der Erste Landesbeamte des Landratsamts Alb-Donau-Kreis, Markus Möller. Gestern wurde in der Schulstraße offiziell das frisch renovierte Haus in Betrieb genommen. Alle Beteiligten zeigten sich glücklich, dass durch eine Sanierung das 1985 erstellte Gebäude erhalten werden konnte. Rund 500 000 hat der Ausbau gekostet. Vor mehr als zwei Jahren wurde die Planung für die Sanierung und den Anbau vom Gemeinderat beschlossen, im Mai 2017 mit den Baumaßnahmen begonnen. „Eigentlich war es unser Ziel, bis Ende 2017 fertig zu sein“, sagte Planer Oliver Herr vom Verwaltungsverband Langenau. Da eine Firma während der Arbeiten Insolvenz anmelden musste, verschob sich die Fertigstellung nach hinten.

„Heute ist es also soweit“, sagte Bürgermeisterin Renate Bobsin, nachdem der Kirchenchor die mit einem Tag der offenen Tür verbundene Feier eröffnet hatte.   „Es geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, sagte Kommandant Henry Heger. Das neue Gerätehaus sei auf seine Wehr zugeschnitten. Allerdings wolle man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, eins fehle noch: „Wir haben schon neue Wünsche. Nämlich, dass in Zukunft auch ein neues Fahrzeug in das neue Haus einziehen wird.“

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