Langenau Mit neuem Nahverkehrsplan einverstanden

Langenau / MF 02.02.2015
Der Nahverkehr mit Bussen im Alb-Donau-Kreis soll verbessert werden.

Den Entwurf zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans hat das Büro Planmobil im Herbst vergangenen Jahres im Kreistag vorgelegt, seither können die Städte und Gemeinden im Landkreis ihre Stellungnahmen dazu abgeben.

Bezogen auf Langenau wird in dem Entwurf empfohlen, verschiedene Bereiche besser durch behindertengerechte Busse erreichbar zu machen. Zum Beispiel das Einkaufs- und Gewerbegebiet "In den Lindeschen", den westlichen Bereich der Kernstadt, das Gesundheitszentrum sowie das Gewerbegebiet an der A 7. Falls die Schaffung eines Stadtverkehrs nicht möglich sei, schlägt der Nahverkehrsplan vor, ein Rufbus-System einzurichten. Mit dem Hinweis auf fehlende barrierefreie Bushaltestellen in der Langenauer Kernstadt und in den Teilorten wird angeregt, zuerst die Haltestellen beim Bahnhof umzubauen. Vorgeschlagen wird zudem, die Busverbindungen von Langenau in die Teilorte und die Umlandgemeinden außerhalb der Schulzeiten auszubauen.

Bürgermeister Wolfgang Mangold begrüßte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats den Entwurf in der vorliegenden Form und bat die Räte um Ergänzungen. Klaus Meisen (CDU) regte eine Taktung der Abfahrtszeiten an, die man sich leicht merken kann, zum Beispiel "immer zehn Minuten nach der vollen Stunde", und eine Verknüpfung mit dem Bahntakt. Roland Riedlinger (GUL) bemängelte, dass es keine Busverbindungen Richtung Leipheim und Günzburg gibt. Dieser Vorschlag und die Vorschläge Meisens sollen nun die Stellungnahme der Stadt zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans ergänzen, sagte Mangold.

Rein städtische Aufgaben leitete er aus den Anregungen von Heinrich Buck (GUL) und Riedlinger ab, den Bahnhof "als Verkehrsknotenpunkt zu entzerren" und zu verhindern, dass dort Bushaltebuchten mit Autos zugeparkt werden.

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