Ein Haus, 63 Quadratmeter Wohnfläche, 100 Menschen und der ehemalige Dietenheimer Marco Kluge mittendrin. Der 26-Jährige ist Kandidat der zweiten Staffel der Reality-Show „Get the Fuck out of my House“, die ab 9. April immer dienstags auf Pro Sieben zu sehen ist. 100 fremde Menschen ziehen für das Fernsehformat in ein Haus im nordrhein-westfälischen Mettmann. Das Zusammenleben wird Tag und Nacht von 36 Kameras gefilmt, die im Haus verteilt sind. Die Kandidaten können die Show jederzeit verlassen. Ziel ist es aber, bis zum Ende durchzuhalten, denn dem Sieger winken 100.000 Euro Preisgeld.

Weiter kommt, wer sich an die Hausregeln hält und sich in Spielen beweist. Eine Chance auf den Gewinn hat auch  Marco Kluge, der Anfang des Jahres nach Berlin gezogen ist. Seine Motivation für die Anmeldung bei der Show sei seine Abenteuerlust, sagt der gelernte Industriekaufmann. Schon für die erste Staffel hatte er sich beworben, wurde aber nicht ausgewählt. Nun hat es geklappt. Er wurde im August nach München zum Casting eingeladen, durfte zwei Monate später in das Haus einziehen.

Fernseherfahrung hat der 26-Jährige bereits. 2016 hatte Kluger seinen ersten TV-Auftritt beim „Supertalent“ auf RTL. Dort war er nur wenige Minuten zu sehen und schaffte es nicht in die zweite Runde. Mehr Sendezeit gab es 2017 für ihn, als er bei der Dating-Show „Undressed“ auf RTL2 mitmachte. Beide Formate haben ihm aber nicht so viel abverlangt wie die jetzige Reality-Sendung.

Großes Ziel: Als Unterhaltungskünstler erfolgreich sein

Doch warum lebt man freiwillig wochenlang mit fremden Menschen auf engstem Raum? „Ich wollte vor allem herausfinden, wie ich bei den Leuten ankomme und meine Grenzen austesten“, erklärt Kluge, der mit Spitznamen Guggi genannt wird und unter diesem Namen auch in der Sendung bekannt ist. Sein großes Ziel ist es, als Unterhaltungskünstler erfolgreich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen. „Ich will aber keine Rolle spielen, sondern einfach durch meine natürliche Art unterhalten“, sagt Guggi.

Ob es ihm gelingt, die Zuschauer der ProSieben-Show zu bespaßen, bleibt noch offen. Auch wie es ihm mit den 0,63 Quadratmetern persönlicher Fläche ergangen ist, wo er geschlafen und gegessen hat und wie weit er es in der Show gebracht hat, bleibt vorerst geheim. Dass ihn die Enge und die fehlende Privatsphäre gar nicht so sehr gestört haben wie gedacht, darf er aber verraten. Ab kommendem Dienstag, dem 9. April, werden dann auch die anderen Geheimnisse wöchentlich um 20.15 Uhr auf Pro Sieben der Reihe nach gelüftet.

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