Friedhof Mehr Platz für Urnenbestattungen

Der Merklinger Gemeinderat besichtigt den Friedhof.
Der Merklinger Gemeinderat besichtigt den Friedhof. © Foto: lejo
Merklingen / mp 17.05.2018

Nicht nur der Bereich der Urnenreihengräber, auch die Anzahl der Urnenstelen wird auf dem Friedhof in Merklingen erweitert. Das hat der Gemeinderat mehrheitlich entschieden, der dort am vergangenen Dienstagabend einen knapp einstündigen Ortstermin hatte.

„In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Urnenreihengräbern ungebrochen groß“, informierte Bürgermeister Sven Kneipp die Ratsmitglieder. Alle 61 Plätze seien inzwischen belegt. Deshalb wird das Grabfeld im Sommer in östliche Richtung um vier Reihen mit jeweils 15 Urnengräbern erweitert, sodass dieses Jahr noch weitere 60 zur Verfügung stehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 18 000 Euro. Im Zuge der Bauarbeiten wird entlang des südlichen Friedhofzaunes vom Süd-Eingang bis zu den Urnenreihengräbern ein neuer gepflasterter Weg angelegt.  

Auch wird es in Zukunft mehr Urnenstelen geben. Von den aktuell 31 vorhandenen Kammern sind 24 belegt. „Um mit entsprechendem Vorlauf langfristig ausreichend Urnenstelen anbieten zu  können“, so Bürgermeister Kneipp, werden demnächst in einem ersten Bauabschnitt in westlicher Richtung entlang der Friedhofsmauer fünf neue Stelen mit 17 Kammern aufgestellt. Zudem bestellt die Verwaltung eine neue Sitzbank, die bei Bestattungen auf die Seite gestellt wird.

Die knapp acht Meter lange Buchsbaumreihe, die dort wächst, bleibt nach der Mehrheitsentscheidung des Gemeinderats weiterhin stehen. Ratsmitglied Martin Gröh hatte im Vorfeld vorgeschlagen, die rund 30 Zentimeter hohe Hecke zu entfernen, da sie bei Beerdigungen störe.

In einem zweiten Bauabschnitt sollen dann vier weitere Stelen mit jeweils sieben Kammern folgen. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir so viele brauchen, nachdem wir ein erweitertes Angebot an Bestattungsarten haben“, äußerte sich Gemeinderätin Marie-Luise Jakob. Sie meinte damit auch das  Urnenbaumgrabfeld, das es seit vergangenem Jahr gibt.

Dort hat der Gemeinderat während des Ortstermins entschieden, ein steinfarbenes Pult aufzustellen. Darauf werden dann auf einer rund 80 Zentimeter langen Steinplatte insgesamt 29 gravierte Namenstafeln in Matt eingelassen. Bislang gab es dort eine Bestattung, fügte Kammerin Manuela Uebele hinzu.

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