Internet Mehr Glasfaser rund um Lonsee

Lonsee / rei 13.09.2018

Schnelles Internet über Glasfaser bis ins Haus, davon sollen bald mehr Menschen in der Gemeinde Lonsee profitieren. Der Gemeinderat hat kürzlich einstimmig die nächsten Planungsschritte für den Breitbandausbau beschlossen. Konkret geht es um die Versorgung in den Ortsteilen Ettlenschieß, Halzhausen und Luizhausen.

„Wir versuchen, Synergieeffekte zu nutzen“, sagte Bürger­meister Jochen Ogger bei der Vorstellung der Planung – etwa bei der Sanierung der Post- und Schulstraße in Halzhausen. Die Bauarbeiten beginnen dort am 24. September, wie Armin Frey von den Technischen Diensten in der Sitzung bekannt gab. Mit den Bauarbeiten soll auch Glasfaser in den beiden Straßen verlegt werden. Jeder Anwohner könne dann entscheiden, ob er sich das Glasfaser auch bis ins Haus verlegen lässt.

Bisher endet der Glasfaserausbau in Halzhausen an der Straßenecke Reutestraße/L 1170. Von dort aus soll es unter der Bahnunterführung hindurch in die Bachstraße verlegt werden und von dort zur Schul- und Poststraße sowie in Richtung Kläranlage abzweigen, die ebenfalls Glas­faseranschluss erhält. Bei dem Neubau der Wasserleitung des Zweckwasserverbands Ulmer Alb habe die Gemeinde bereits ein Leerrohr mit verlegen lassen, das weiter in Richtung Luizhausen im Hörnenweg endet und nun genutzt wird, wie Ogger erläuterte.

Unter der B 10 hindurch

Von dort wird das Glasfaserkabel neu verlegt bis in das Gewerbegebiet Luizhausen Ost, das ebenfalls Glasfaseranschluss erhält. Die Breitbandversorgung soll dann weiter unter der B 10 hindurch bis in das Luizhauser Gewerbegebiet Im Steinige verlegt werden. Mittelfristig solle dann auch ganz Luizhausen mit schnellem Internet versorgt werden, sagte Ogger.

Im Ortsteil Ettlenschieß wurden in vielen Straßen bereits im Zuge der Versorgung des Ortes mit Erdgas von der ENBW Leerrohre für das Glasfaser verlegt. Nun sollen gleichzeitig mit den Gasleitungen auch noch die Dorfstraße sowie die Ortsdurchfahrt entlang der Scheibenstraße mit solchen Rohren versorgt werden. Die Bauarbeiten dafür sind für 2019 vorgesehen. „Wenn zwei Drittel des Ortes mit Gas und Glas versorgt sind, kann man es nicht verantworten, hier kein Glasfaser vorzusehen“, sagte Bürgermeister Ogger.

Laut der Planung werden sich die Kosten für den Breitbandausbau in diesen Bereichen vermutlich auf rund 660 000 Euro belaufen. Etwa 260 000 Euro davon werden gefördert, sodass die Gemeinde selbst rund 400 000 Euro ausgeben muss.

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