Verwaltung Markus Möller wird Erster Landesbeamter

Markus Möller fängt Mitte Januar an.
Markus Möller fängt Mitte Januar an. © Foto: Innenministerium
Thomas Steibadler 20.12.2016
Der Stellvertreter von Landrat Heiner Scheffold fängt am 16. Januar an.

Der neue Erste Landesbeamte im Alb-Donau-Kreis heißt Markus Möller. Der 42-Jährige wechselt zum 16. Januar 2017 vom Verkehrsministerium in Stuttgart ans Landratsamt. Dort wird er auch Stellvertreter von Landrat Heiner Scheffold. Zuständig für die Berufung eines Ersten Landesbeamten ist das baden-württembergische Innenministerium. In einer gestern veröffentlichten Mitteilung heißt es, nach Ansicht von Minister Thomas Strobl (CDU) bringe Markus Möller „aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Verwaltungserfahrung in verschiedenen Bereichen der Landesverwaltung optimale Voraussetzungen“ für seine neue Aufgabe mit.

Der gebürtige Tettnanger ist in Eriskirch am Bodensee aufgewachsen, hat in Konstanz Jura und anschließend in Speyer Verwaltungswissenschaften studiert. Seine Laufbahn in der Landesverwaltung begann im Jahr 2003 beim Regierungspräsidium Freiburg, zunächst im Referat Öffentliche Sicherheit, dann als persönlicher Referent des damaligen Regierungspräsidenten Sven von Ungern-Sternberg (CDU).

2008 wechselte Möller zum Staatsministerium nach Stuttgart, war dort Referent für Rundfunkpolitik und Medienrecht, später Leiter des Referats Bundesrat, Europa, Staatsbesuche. Von Oktober 2010 bis zum Ende der damaligen Legislaturperiode war er stellvertretender Sprecher der CDU/FDP-Landesregierung, seit Juni 2011 ist Möller, privat CDU-Mitglied, im Verkehrsministerium für den öffentlichen Personennahverkehr zuständig.

Landrat Scheffold begrüße die Berufung Möllers „ganz ausdrücklich“ heißt es in der Mitteilung. Möller bringe dank seines bisherigen Aufgabenspektrums alles mit, was man für die Stelle benötige. Scheffold selbst war bis 30. September Erster Landesbeamter und leitete das Dezernat Kreisentwicklung, Bauen, Land- und Forstwirtschaft. Möller werde nun die Leitung dieses Dezernat übernehmen. „Das Haus läuft gut“, sagte Scheffold, daher bestehe kein Anlass, kurzfristig die Geschäftsverteilung zu ändern.