Verkehr Lkw-Kontrolle läuft in Albeck ins Leere

Albeck / KURT FAHRNER 19.12.2017

  Der Streckenabschnitt der Landesstraße L 1079 zwischen Seligweiler bis zur „Dachser-Kreuzung“ in Langenau ist in beide Richtungen für den Schwerlastverkehr gesperrt, damit Albecker Bürgern eine zu hohe Verkehrsbelastung erspart bleibt (wir berichteten). Dass viele Fahrer von Lastwagen ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht dieses Verbot nicht einhalten, ist Dauerthema in  Albeck.  Polizeikontrollen könnten hier nur eine geringe Hilfestellung bieten, sagte Ortschaftsrat Hans-Jürgen Dauner in der jüngsten Sitzung. Zumal die Kontrollen derzeit fast nur in Fahrtrichtung Seligweiler stattfinden, weil nur da eine Kontrollstelle möglich ist.

Dauner schilderte seine Beobachtungen über eine der durchgeführten Polizeikontrollen in jüngster Zeit. Um 14 Uhr an diesem Tag sei die Verkehrspolizei in Position gegangen und habe zwei Lastwagen kontrolliert. Währenddessen seien zehn weitere verdächtig schwere Fahrzeuge unkontrolliert in Richtung Seligweiler weitergefahren.

Falsches Bild entsteht

Danach habe kein einziges schweres Fahrzeug mehr die Strecke genutzt, weil, so vermutete Dauner, warnender Funkverkehr über den Äther ging. Die Polizei habe ihre Kontrollen um 16 Uhr eingestellt. So entstehe ein falsches Bild vom Schwerlastverkehr auf der Verbotsstrecke, sagte Dauner.

Ortsvorsteher Walter Wiedenmann konnte dem nicht widersprechen. Er sah jedoch keine andere Möglichkeit, als polizeiliche Kontrollen durchzuführen. Im Übrigen wies er auf das Bemühen der Ortsverwaltung hin: Diese möchte Tempo 50 auf der Albecker Steige erreichen und bereits vor der Kreuzung L 1079/Kreisstraße aus Richtung Göttingen nach Hörvelsingen am Albecker Ortseingang Tempo 60 ausweisen. Außerdem soll in Richtung Langenau eine Kontrollstelle für den Schwerlastverkehr eingerichtet werden.

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