Politik Langenauer Grüne diskutiert über Plastikmüll

Langenau / Sonja Fiedler 01.12.2018

Was lässt sich vor Ort in Langenau und Umgebung für die Vermeidung von Plastikmüll tun? Über dieses und viele andere Themen haben Mitglieder des Langenauer Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen bei ihrer jüngsten Versammlung diskutiert. Ideal wäre die Eröffnung eines Geschäfts, in dem Produkte des alltäglichen Gebrauchs unverpackt verkauft würden, wie etwa im plastikfreien Laden „Klare Kante“ in Weißenhorn, war die Überlegung der Besucher. Die Fuggerstadt sei von der Größe her mit Langenau vergleichbar. Allerdings könne dies keine politische Entscheidung sein, es müsste sich ein interessierter Händler finden, der ein solches Angebot schaffen wolle.

Kandidatensuche läuft

Ein wichtiges Thema bei der Versammlung war die anstehende Kommunalwahl im Mai 2019. Die Kandidatensuche für die Kreistagsliste der Grünen laufe, noch würden aber Interessierte gesucht, vor allem Frauen. Der Anspruch sei stets eine quotierte Liste. Kürzlich sei die Erstattung von Kinderbetreuungskosten für Sitzungen von Gemeinderat und Kreistag beschlossen worden, ließ Gemeinderat Roland Riedlinger wissen. Möglicherweise sei dies eine Möglichkeit, mehr Frauen den Weg in die Kommunalpolitik zu ebnen.

Inhaltlich wurden im Ortsverband weiterhin Themen wie Klimawandel, fahrradfreundliche Stadt und die Standortsuche nach einem Atommüll-Endlager auf der Schwäbischen Alb angerissen. Der Ortsverband habe zurzeit 21 Mitglieder und treffe sich vierteljährlich, ließ der Vorsitzende Christian Stängle wissen.

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