Landratsamt hat Infoblatt über Kriterien aufgelegt

SWP 16.04.2014

Kriterien Für Bodenauffüllungen ab einer Größe von 500 Quadratmetern Fläche oder zwei Meter Höhenunterschied außerhalb von Ortschaften ist eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Diese kostet je nach Umfang des Verfahrens. Über die Kriterien hat das Landratsamt Alb-Donau ein Informationsblatt verfasst. Darin wird unter anderem erklärt, dass auf moorigen oder anmoorigen Böden generell kein anderer Boden aufgefüllt werden darf. Auch innerhalb von Gewässerschutzstreifen ist dies verboten. In Schutzgebieten, sei es Landschafts-, Naturschutz-, Vogelschutz- oder Wasserschutzgebiete, ist immer eine Genehmigung nötig. Allerdings werde diese nur in Ausnahmefällen erteilt. Die Behörde weist daraufhin, dass auch Auffüllungen von weniger als 500 Quadratmeter problematisch werden können. Es sei daher sinnvoll, auch diese beim Landratsamt anzumelden. Das Infoblatt findet sich im Internet unter: www.alb-donau-kreis.de/umwelt/naturschutz_az.php

Begehrter Boden