Radweg Landrat Heinz Seiffert eröffnet neuen Radweg Beimerstetten

Schnipp, schnapp: Mit dem Durchschneiden des rot-weißen Bandes ist gestern in Beimerstetten der Radweg für den Verkehr freigegeben worden.
Schnipp, schnapp: Mit dem Durchschneiden des rot-weißen Bandes ist gestern in Beimerstetten der Radweg für den Verkehr freigegeben worden. © Foto: Klaus Müller
KLAUS MÜLLER 14.04.2015
2,2 Kilometer lang ist der neue Radweg zwischen Beimerstetten, Bernstadt und Hörvelsingen. Nach zehn Monaten Bauzeit ist der 550 000 Euro teure Weg am Montag für den Verkehr freigegeben worden.

Vorschriftsmäßig behelmt: So machte sich Landrat Heinz Seiffert Montagvormittag als erster offizieller Nutzer auf den neuen Radweg. Zuvor hatte er gemeinsam mit den Vertreter des Alb-Donau-Kreises, des Verwaltungsverbands Langenau und der beteiligten Gemeinden Beimerstetten, Bernstadt und des Langenauer Teilorts Hörvelsingen das Absperrband durchschnitten und den 550 000 Euro teuren und 2,2 Kilometer langen Radweg für die Öffentlichkeit freigegeben.

„Mit großer Freude können wir heute den Radweg zwischen Beimerstetten, Bernstadt und Hörvelsingen freigeben. Das Radwege-Stück – gleich zwischen drei Ortschaften – ist ein weiterer Mosaikstein in unserem Alb-Donau-Radwegenetz“, sagte der Landrat. Von Beimerstetten aus läuft der Weg zunächst auf 500 Metern Länge als separater Radweg. Dann schließt er an das bestehende landwirtschaftliche Wegenetz im Dreieck der drei Ortschaften an, das zum größten Teil ebenfalls neu ausgebaut wurde. Das sei von Vorteil, weil so der Flächenverbrauch deutlich reduziert werden konnte, unterstrich Seiffert. Die Gemeinde Beimerstetten habe den Bau genutzt, um am Ortsausgang eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer über die Kreisstraße 7403 zu bauen und den Eingang zum Friedhof neu zu gestalten. Nach Seifferts Worten gebührt dem Land Baden-Württemberg Dank, das den Radweg mit 203 000 Euro bezuschusst hat, 174 000 Euro übernehme der Alb-Donau-Kreis, den Rest teilten sich die angeschlossenen Gemeinden.

„Leider haben wir in Beimerstetten bisher wenig Erfahrung sammeln können, was die Verkehrsfreigabe von Radwegen betrifft“, sagte Bürgermeister Andreas Haas: „Deshalb gilt unser Dank allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Radweg verwirklicht werden konnte.“ Die Gemeinde freue sich, dass sie im Zuge der Baumaßnahme ihren Ortseingang gestalten, unübersichtliche Stellen beseitigen und für die Radfahrer und Fußgänger eine sichere Querung über die Kreisstraße 7403 schaffen konnte. Nicht zuletzt habe man gute Firmen aus der Region gehabt, die für einen guten und reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten gesorgt hätten, lobte Haas.

Zum Radweg gratulierten die Landtagsabgeordneten Karl Traub (CDU) und Martin Rivoir (SPD). Beide stuften dessen Bau als sehr wichtig ein – für die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer, nämlich Fußgänger und Radler. Und Rivoir weckte die Hoffnung, dass die Beimerstetter vielleicht bald einen weiteren Radweg eröffnen können – nach Jungingen.