Mobilität Ladestation an der Höhle angedacht

Heroldstatt / Joachim Lenk 18.10.2017

Nach einer Erhebung des Landratsamts gibt es im Alb-Donau-Kreis aktuell 36 öffentliche und private Ladestellen für Elektrofahrzeuge. 16 sind für E-Bikes und Pedelecs, 20 für Elektroautos reserviert. Weitere 40 Ladestationen sind in Planung. Da immer mehr Menschen „diese moderne und umweltschonende Art der Fortbewegung“ nutzen, soll der Ausbau der Ladeinfrastruktur im ländlichen Raum vorangetrieben werden.

Gerade gastronomische Betriebe seien daran interessiert, den Radfahrer als Gast zu gewinnen, weiß das Landratsamt. Im Niedrigstromsegment reichten oft einfache Steckdosen für das Aufladen eines Pedelecs aus. Die Ladebereiche könnten mit Unterstellmöglichkeiten, Überdachungen und Akkuschließfächern aufgewertet werden, fügt das Landratsamt hinzu. Der Kreis animiert die Kommunen, ebenfalls Ladestationen zu errichten.

Eine weitere Mitstreiterin hat der Alb-Donau-Kreis mit der Gemeinde Heroldstatt gefunden. „Dieses Thema ist zeitgemäß und wird immer mehr kommen“, stellte der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Weberruß während der Gemeinderatsitzung am Montagabend fest. Er selbst sehe bislang aber nur einen Bedarf für E-Bikes und Pedelecs. Manuela Hettrich-Wiedemann und Hans-Peter Erz widersprachen dem und forderten die Verwaltung auf, sich nicht nur über Kosten und Fördermöglichkeiten für Zweirad-Ladestationen, sondern auch für Autos zu erkundigen.

Über einem möglichen Standort war sich das gesamte Gremium bereits einig. Eine Ladestation soll an der Sontheimer Höhle installiert werden. Weitere könnte sich Kämmerer Werner Zimmermann in der Ortsmitte beim Rathaus und beim Bauhof vorstellen. Wenn die Kosten feststehen, sollen in einer der nächsten Sitzungen dann Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel