Mobilität Ladesäule kommt doch noch nicht

Staig / Franz Glogger 06.12.2018

Die an der Gemeindehalle in Staig-Altheim geplante Ladestation für Elektro-Autos wird zurückgestellt. Das hat der Gemeinderat am Dienstag einstimmig beschlossen. Bürgermeister Martin Jung hatte zuvor über den Antrag auf einen Zuschuss vom Land berichtet. Demnach würde eine Förderung von 6151 Euro gewährt. Die Kosten für die Ladesäule gab er mit 17 400 Euro an.

Andreas Schneider findet die Idee gut, aber nach Standorten an der Raiffeisenbank und dem Rathaus würde die dritte im Hauptort stehen, während die Ortsteile bislang leer ausgehen. Otto Weiß ärgert, dass die Gemeinde 11 000 Euro investiert, damit Stromanbieter Geld verdienen: „Das seh’ ich nicht ein.“ Erwin Karletshofer schaute ebenso auf die Kosten. Die Ladesäule am Rathaus zum Beispiel werde von den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU) in Verbindung mit ihrem E-Carsharing-Modell SWU2go unter Beteiligung der Gemeinde errichtet. „Da zahlen wir fast 4000 Euro weniger und bekommen noch ein Auto gestellt.“

Die Botschaft kam bei Jung an. Der Bürgermeister schlug vor, den Landeszuschuss auf Eis zu legen und zunächst in Partnerschaft mit den SWU Standorte in den Ortsteilen zu prüfen, zum Beispiel bei der Turnhalle in Steinberg. „Wenn sich hieraus eine sinnvollere Möglichkeit ergibt, geben wir den Zuschussbescheid zurück.“

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