Verkehr Künftig ist eine Parkscheibe für die Innenstadt nötig

Parkscheibe bald in Dietenheimer Innenstadt nötig.
Parkscheibe bald in Dietenheimer Innenstadt nötig. © Foto: SWP-Archiv
Dietenheim / Johannes Braun 21.06.2018
Dietenheim führt ein Parkraum-Konzept ein. Neben zeitlich regulierten Flächen gibt es weiterhin freie Abstellplätze.

Schon mehrfach diskutierte der Dietenheimer Gemeinderat über ein Parkraum-Konzept sowie eine Bewirtschaftung der Flächen für die Stadtmitte. „Wir erachten es als eine notwendige Maßnahme, um den Einzelhandel im Zentrum zu stützen und die Innenstadt bewohnbar zu halten“, sagte Bürgermeister Christopher Eh in der jüngsten Sitzung. Nachdem die Sanierung der Königstraße in der Stadtmitte abgeschlossen sei und die vorgesehenen Parkplätze angelegt seien, könne dieses Projekt nun angegangen werden.

Hauptamtsleiter Dietmar Kögel stellte das Konzept im Einzelnen vor. Grundsätzlich wolle die Stadt mit einem kleineren Bereich starten und diesen nur bei Bedarf vergrößern. Es gelte eine einheitliche Regelung bezüglich Wochentagen, Uhrzeiten und zeitlicher Beschränkung für alle Gebiete.

Es gebe einen Ausgleich von dauerparkenden Anliegern und kurzzeit-parkenden Kunden. Die zeitlich regulierten Parkflächen, die mittels einer Parkscheibe ohne Gebühr erstellt werden, seien laut Kögel entlang der Königstraße zwischen den Einmündungen der Illertisser und der Wainer Straße, vor der Sparkasse, vor der Volksbank, im Stadtgraben auf Höhe der Raiffeisenbank, in der Martinusgasse, in der Bachgasse an der Ecke Königstraße und vor der Grundschule. Die Parkscheibe müsse von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr benutzt werden und sei zeitlich auf eine Dauer von 90 Minuten befristet. In diesem Zuge würden die bisher schon regulierten Parkplätze an der Gießenstraße vor dem Anwesen Brugger und in der Bachgasse vor der Einmündung in der Gießenstraße angepasst. Darüber hinaus gebe es auch nicht regulierte Parkflächen.

In einem Schaubild zeigte Kögel schließlich neben den verschiedenen Parkflächen auch noch die insgesamt sieben Behindertenparkplätze auf. Diese sind vor der Grundschule, an den Ecken Bachgasse/Königstraße und Kirchstraße/Krumme Gasse, vor dem Kindergarten St. Martinus, vor dem Seniorenwohnheim, bei der Stadthalle und beim Springbrunnen am Marktplatz, der direkt ans Rathaus verlegt werde. Zudem verfüge die Stadt über E-Zapfsäulen auf dem neuen Parkplatz Kirchstraße/Krumme Gasse und direkt hinter dem Rathaus sowie für Fahrräder am Kirchplatz und hinter dem Rathaus.

Linder fürchtet Schilderwald

Hauptamtsleiter Dietmar Kögel betonte, dass das Verfahren bereits mit der Verkehrsbehörde des Landratsamts und der Verkehrspolizei im Rahmen einer Verkehrsschau abgestimmt sei. Die Stadt müsse nur noch die Schilder besorgen und vom Bauhof aufstellen lassen. Die künftige Anzahl an Schildern hinterfragte dabei Gemeinderat Martin Linder. „Das wird dann ja ein Schilderwald“, monierte Linder. Kögel erwiderte, dass es natürlich Schilder bedürfe, aber man sei bemüht, die Anzahl so gering wie möglich zu halten. Diese Antwort stimmte Linder in seiner Meinung nicht um, so dass der Beschluss mit einer Gegenstimme von Martin Linder mehrheitlich angenommen wurde.

Parkplatz hinter dem Rathaus

Umgestaltung Im Zuge des neuen Parkraum-Konzepts in Dietenheim werde laut Hauptamtsleiter Dietmar Kögel auch der Parkplatz an der Rückseite des alten Rathauses umgestaltet. Es gebe einen größeren überdachten Fahrrad-Abstellplatz mit E-Zapfsäule für Fahrräder, einen Behindertenparkplatz, einen Bürgermeister-Parkplatz und mittelfristig eine E-Zapfsäule für Autos.

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