Nicht ganz zufrieden ist die Gemeinde Beimerstetten mit dem Entwurf des neuen Nahverkehrsplans für den Alb-Donau-Kreis. Einige Anregungen, die in der ersten Anhörungsrunde vor einem Jahr vorgebracht wurden, seien berücksichtigt worden, sagte Sachbearbeiterin Juliane Albrecht in der jüngsten Gemeinderatssitzung: Zum Beispiel eine bessere Abstimmung der Nahverkehrszüge nach und aus Ulm mit den Bussen der Linie 46 Ulm-Geislingen und der Linie 585 Ulm-Gerstetten. Ferner sollen auf der Linie 585 während der Schulferien künftig mehr Busse fahren. Nach wie vor aber fehle eine direkte Verbindung zum Oberen Eselsberg in Ulm mit Kliniken und Hochschulen. Eine Verbindung von Dornstadt über Beimerstetten nach Bernstadt und Langenau fehle ebenfalls, beanstandete Gemeinderat Max Wittlinger. Unter anderem wegen der weiterführenden Schulen in Dornstadt und Langenau sowie des Gesundheitszentrums Langenau sei eine solche Linie sinnvoll. In der Stellungnahme des Gemeinderats zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans wird auf diese Defizite hingewiesen. Ferner soll überprüft werden, ob die Linie 7 der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm von Jungingen nach Beimerstetten verlängert werden kann. Zumindest solle eine bessere Vertaktung der Buslinien in Jungingen angestrebt werden.