Müllabfuhr Kritik an fehlendem Konzept

Illerkirchberg / Franz Glogger 16.06.2018

Keinen Bedarf sieht der Illerkirchberger Gemeinderat, die Abfall- und Wertstoff-Entsorgung an den Alb-Donau-Kreis zu übertragen. Das Landratsamt habe die Gemeinde um ein entsprechendes Votum gebeten, sagte der stellvertretende Bürgermeister Giuseppe Lapomarda in der Sitzung am Donnerstag. Allerdings habe die Kreisverwaltung noch kein Konzept für eine zentral verwaltete Entsorgung. Wie könne von den Kommunen ein Votum abverlangt werden, „wenn der Kreis gar nicht weiß, was er will“, schimpfte Michael Wehner. Für ihn sei es somit eine klare Sache, dass Illerkirchberg die Aufgabe wie bisher selbst erledigt: „Denn wir wissen, was wir wollen.“ Da unklar ist, welche Recyclinghöfe bestehen würden, sei ein „Müll-Tourismus nach oder aus Illerkirchberg“ zu befürchten, saggte Stefan Häußler. Rainer Miene war nahezu perplex: „Wie kann ich für etwas stimmen, das ich nicht kenne?“ Die Ablehnung erfolgte einstimmig.

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