Natur Kreuzkraut

Jakobskreuzkraut.
Jakobskreuzkraut. © Foto: Joachim Striebel
Machtolsheim / Joachim Striebel 05.07.2018

Leuchtend gelb blüht es derzeit an vielen Straßenrändern. Mancherorts  ist es das Johanniskraut (Hypericum perforatum), eine Pflanze, die in der Homöopathie Anwendung findet, etwa gegen depressive Verstimmungen. Anderswo, wie hier an der Landesstraße 1230 bei Machtolsheim, sticht das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea), auch Jakobs-Greiskraut genannt, hervor. Die heimische Art hat sich in den vergangenen Jahren stark ausgebreitet. Die Blüten bieten Insekten Nahrung, bei Landwirten und Pferdehaltern ist das Jakobs-Kreuzkraut aber nicht gern gesehen: Es enthält Gift, das die Leber schädigt. Auch bei der Konservierung als Heu oder Silage bleiben die gefährlichen Alkaloide wirksam.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel