Der 2002 gegründete Hope Chor zeichnet sich aus durch Musikalität und Ausdruck. Der wird erzielt durch differenzierte Dynamik und reine Stimmen – ohne elektronische Effekte und oft a cappella. „Wir möchten mit den Stimmfarben Geschichten erzählen“, sagt Chorleiter Girard Rhoden. Musik- und Opernfreunden ist er nicht zuletzt als langjähriges Ensemblemitglied des Theaters Ulm bekannt. Als Dirigent und Solist des Elchinger Chors begeistert er Sängerinnen und Sänger ebenso wie das Publikum. „Er holt heraus, was aus einem Laienchor herauszuholen ist“, sagt Erich Brannath. Als der Unterelchinger vor etwa zehn Jahren „Hope“ zum ersten Mal gehört habe, „wusste ich, dass ich da mitsingen möchte“. Von Anfang an dabei sind Maxi Bosch und Gabriele Hannig. Auch sie betonen den hohen Anspruch des etwa 25 Stimmen starken Ensembles. „Man erlebt den Inhalt der Lieder“, sagt Gabriele Hannig. Für Petra Arndt spielt auch das Verbindende des gemeinsamen Singens eine Rolle: „Wir haben viel Energie und Kraft, und unser Chorgesang ist schöner als das, was jeder von uns als Einzelner könnte.“

Die Sänger wollen „eine Botschaft hinaustragen“.  Das gilt auch für das diesjährige Weihnachtskonzert. Auf dem Programm stehen unter dem Titel eines alten englischen Weihnachtslieds „Make We Joy Now“ Madrigale aus dem 15. und 16. Jahrhundert ebenso wie klassische Weihnachtslieder, Spirituals und moderne Stücke. Unter Weihnachtsfreude verstehen Rhoden und die Sängerinnen und Sänger „nicht das Kuschelige und Kitschige“, so Petra Arndt. Vielmehr wolle „Hope“ dazu beitragen, dass sich die Menschen der Freude öffnen können. Das Konzert in der evangelischen Kirche in Göttingen am Sonntag, 18. Dezember, beginnt um 19 Uhr. hib