Kommentar Thomas Spanhel zur Bürgermeisterwahl in Blaubeuren Konsequente Arbeit belohnt

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Autorenfoto © Foto: Könneke Volkmar
Blaubeuren / Thomas Spanhel 16.04.2018

Jörg Seibold kann seine dritten acht Jahre als Blau­beurer Bürgermeister gestärkt mit 92,3 Prozent der Wählerstimmen angehen. Auch wenn die Gegenkandidaten keine wirkliche Alternative darstellten, so zeigt das Ergebnis doch, wie zufrieden die Blaubeurer mit ihrem Stadtoberhaupt sind. Zurecht.

Als Seibold 2002 ins Amt gewählt wurde, war die Situation der Stadt angesichts eines riesigen Schuldenbergs äußerst schwierig. Mit Geduld, Durchsetzungskraft und dank gründ­licher Suche nach Lösungen hat er zusammen mit dem Gemeinderat auch unpopuläre Entscheidungen getroffen und der Stadt so Handlungsspielräume verschafft. Später wurde konsequent in Kinderbetreuung und Bildung investiert, ohne wichtige andere Projekte wie die Sanierung des Spitalgebäudes und den Neubau der Halle Hochsträß zu vernachlässigen.

Ein Höhepunkt in Seibolds vergangener Amtszeit war die Ernennung zweier Blaubeurer Höhlen zum Unesco-Weltkulturerbe. Trotzdem hebt der Bürgermeister nicht ab. Man nimmt ihm ab, dass er die Stadt auch künftig mit Elan und an der Sache orientiert vorwärts bringt und dabei Anliegen der Bürger aufnimmt, wie es ihm bei der Weiterentwicklung der Teilorte gelang. Die Blaubeurer können sich berechtigte Hoffnung machen, dass es auch künftig gute Nachrichten aus der Stadt gibt.