Das Ziel: Ausbau und Weiterentwicklung regionaler Schienenstrecken. Auch im Illertal wollen die Städte und Gemeinden für Verbesserungen eintreten. Noch in diesem Halbjahr steht die Gründung einer Interessengemeinschaft Illertalbahn an, gab Landrat Thorsten Freudenberger bei der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses des Kreistags bekannt. Dieser stimmte dem Beitritt des Kreises Neu-Ulm zu. Voranbringen wollen die Kommunen die Planung zum zweigleisigen Ausbau der Strecke - "im Wesentlichen von Neu-Ulm bis Memmingen und zunächst bis Senden", sagte Freudenberger. Dies wird als eine der Voraussetzungen angesehen, um die Linie schneller und pünktlicher zu gestalten. Zudem gehe es um eine Elektrifizierung der Strecke, auf der zurzeit Dieselloks fahren. Auflassung und Sicherung von Bahnübergängen, weitere Halte wie zum Beispiel Senden-Nord oder Gerlenhofen für die reaktivierte Linie nach Weißenhorn. Bereits vor zwei Jahren hatten die Kommunalpolitiker "Qualitätsgespräche" zur Illertalbahn gefordert. Freudenberger: Eine Reaktion von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft habe es dazu aber bisher noch nicht gegeben.