Erinnerung Merklinger Kriegerdenkmal sanierungsbedürftig

Das Kriegerdenkmal in Merklingen soll saniert werden. Wie das genau geschehen soll, ist noch offen.
Das Kriegerdenkmal in Merklingen soll saniert werden. Wie das genau geschehen soll, ist noch offen. © Foto: Joachim Lenk
Merklingen / mp 26.06.2018

Das Merklinger Kriegerdenkmal an der Westseite der Kirchenmauer, das an die Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg erinnert, weist „jahrzehntelange Witterungsspuren“ auf. Diese Beobachtung hat die örtliche Interessengemeinschaft für Geschichte und Brauchtum gemacht und Ausbesserungen angeregt.

An einigen Stellen sind Verfugungen ausgebrochen, zudem sind viele Namen der Soldaten schlecht lesbar, da die Farbe abgeblättert oder verblasst ist. Die Verwaltung hat sich nun von einem örtlichen Steinmetz und einem Maler aus Laichingen ein Angebot zur Sanierung geben lassen. Der Steinmetz verlangt pauschal rund 9200 Euro, der Maler knapp 6000 Euro bei einem angenommenen Aufwand von 47 Stunden. Letzterer habe bereits Kriegdenkmäler saniert, informierte Bürgermeister Sven Kneipp den Gemeinderat und erinnerte daran, dass 5000 Euro für diese Maßnahme im Haushalt eingeplant seien.

Letztendlich konnte sich das Gremium nicht darauf einigen, welche Sanierungsart zum Zuge kommen soll. Deshalb wird sich der Bauausschuss mit den beiden Anbietern treffen und dann eine Entscheidung fällen.

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