Bauen Ja zu Mehrfamilienhaus in Langenau

Ein Schnitt zum Entwurf des geplanten Mehrfamilienhauses an der Hindenburgstraße/Kirchgasse in Langenau.
Ein Schnitt zum Entwurf des geplanten Mehrfamilienhauses an der Hindenburgstraße/Kirchgasse in Langenau. © Foto: Grafik: Stadt
Langenau / Karin Mitschang 20.06.2018

Mit zwei Gegenstimmen von Georg Weith und Heinrich Buck hat der Langenauer Ausschuss für Technik und Umwelt der Voranfrage für das Mehrfamilienhaus an der besonders exponierten Ecke Hindenburgstraße/Kirchgasse zugestimmt. Vor zwei Jahren lag das Projekt schon vor, doch inzwischen gibt es einen neuen Bauträger, dessen Entwurf in der April-Sitzung abgelehnt wurde (wir berichteten). Als zu wuchtig wurde das mit 15 Wohnungen geplante Projekt mit zwei verbundenen Baukörpern und einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss bezeichnet. Die fehlenden Stellplätze abzulösen, wurde abgelehnt.

Jetzt mit Spielplatz

Auch am Entwurf mit 16 Wohneinheiten, ohne Gewerbe, dafür mit 17 Parkplätzen sowie einem Grün-Bereich mit Spielplatz, gab es Kritik: „Es wird schrittweise besser“, meinte Heinrich Buck, doch eine Wohnung im EG mit Schlafzimmerfenster zur Ampelanlage sei misslungen. Die Häuser in dieser Straße besäßen alle jeweils eine Gewerbeeinheit. „Wir haben hier überall Cafés, Restaurants und Geschäfte, das gehört in diesem Bereich dazu.“ Herbert Böhm (SPD) befürchtete, die untere Wohnung könne sich als „unverkaufbar“ erweisen und fragte, ob eine spätere Umwidmung als Büro dem Gemeinderat untergejubelt werden könne. Auch im Fall einer Umwidmung müssten entsprechend mehr Stellplätze ausgewiesen werden, sagte Verbandsbauamtsleiter Hans Eckle. Er verwies auf den Bebauungsplan „Stadtmitte“, der auch reines Wohnen zulasse. Nur Tankstellen und Vergnügungsstätten seien unzulässig.

Klaus Meisen (CDU) gratulierte zum „besonders gelungenen Entwurf“. Dass im Erdgeschoss kein Gewerbe vorgesehen ist, fand er – wie weitere Räte – „nicht so problematisch“. Zumal mehrere Läden in der Umgebung leerstünden. Buck kritisierte, dass der Grünbereich mit Baum überdacht geplant ist, was „ein Blödsinn“ sei. Im Gegensatz zum Entwurf vom April hatten die Bauträger die Geschosshöhe verringert, somit auch die Traufhöhe um 60 Zentimeter auf 16,52 Meter.

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