Freizeit Irrgarten im Maisfeld bei Seligweiler

Bernd Ruess hat viel Erfahrung in der Gestaltung von Irrwegen.
Bernd Ruess hat viel Erfahrung in der Gestaltung von Irrwegen. © Foto: Aurel Dörner
Seligweiler / dpr 14.07.2018

Zum 20. Mal öffnet Landwirt Bernd Ruess aus Bollingen diesen Sommer die Pforten seines Maislabyrinths am Rasthof Seligweiler. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die einzelnen Irrgänge wurden bereits am Reißbrett entworfen. Dieses Jahr hat sich der Maislabyrinth-Gestalter ein besonderes Geburtstags-Motiv ausgedacht. Nach einem ausgeklügelten Schema schneidet Ruess  dieser Tage erneut Wege in sein Maisfeld. Mehrere Sackgassen wird der Labyrinth-Gestalter einbauen, um es den Besuchern auf dem rund zwei Kilometer langen Weg durch sein öffentliches Maisfeldlabyrinth nicht zu einfach zu machen.

In einzelne Planquadrate unterteilt, schneidet Ruess so auf dem 1,6 Hektar großen Feld exakt nach Plan und zentimetergenau ein vorgefertigtes Muster.

Derzeit haben die Pflanzen aufgrund der guten Witterung schon eine Höhe von mehr als zwei Metern. Fürs Maislabyrinth hat der Landwirt vorsorglich hochwachsende Maissorten gepflanzt. Bis zur Eröffnung des Irrgartens am Samstag, 21. Juli, wird das Süßgras eine Höhe von weit über zwei Metern erreicht haben. Welche Formation das 20. Maislabyrinth haben wird, wird erst kurz vor der Eröffnung verraten.

„Rund 45 Minuten dauert der Spaziergang durchs Labyrinth, das von knapp 200 000 Maispflanzen umgeben ist“, schätzt Ruess. Immer samstags hat das Labyrinth bis Mitternacht geöffnet. Dann geht es zumeist gruselig im Irrgarten zu, denn für den nächtlichen Spaziergang mit der Taschenlampe oder Fackel hat sich der Organisator bereits die ein oder andere Überraschung ausgedacht.

So wie am 31. August. Dann wird das Feld zum Labyrinth des Horrors. Zusammen mit den Machern des Ulmer Zombie Walks verspricht Ruess den Besuchern dann schaurig schöne Begegnungen bei Nacht.

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