Volkshochschule Internationale Märchen und ein „Wunderbaum“

Auch eine Fackelwanderung gehörte zum Programm der Projektwoche im Laichinger Wald.
Auch eine Fackelwanderung gehörte zum Programm der Projektwoche im Laichinger Wald. © Foto: Volkshochschule
Laichingen / ifi 07.09.2018

Aus den Ländern Syrien, Afghanistan, Rumänien und Deutschland stammen die 14 Kinder, die im Rahmen des Ferienprogramms der Volkshochschule fünf Tage im Laichinger Wald verbrachten. Die Projektwoche für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren wurde von der „Stiftung Kinderland Baden-Württemberg“ finanziert.

Die Projektleiter waren Gernot Ladwein, Erlebnis-und Naturpädagoge, und Tine Mehls, Naturpädagogin, Germanistin, Geschichten- und Märchenerzählerin. Wie die Leiterin der Volkshochschule, Ilse Fischer-Giovante, berichtet, standen im Mittelpunkt des Projekts täglich wechselnde internationale Märchen und Geschichten, zu denen es kreativ-handwerkliche und sportliche Aktionen und viele Spiele im Freien gab. Beispielsweise wurde am ersten Tag das Märchen von der „Bienenkönigin“ erzählt und anschließend ein gut funktionierendes „Wildbienenhotel“ gezimmert.

Noch abenteuerlicher wurde es am zweiten Tag, als die Kinder ausgehend vom österreichischen Märchen „Der Wunderbaum zum Himmel“ angeseilt und gesichert auf die höchsten Waldbäume kletterten – und in rascher Fahrt wieder herunterschwebten. Alle schafften diese Mutprobe, die Mädchen ebenso wie die Jungs. Und noch eine positive Begleiterscheinung hatte dieses pädagogisch geleitete Ferienprogramm: Die Kindergruppe übte die Selbstversorgung. Das Mittagessen wurde gemeinsam zubereitet aus frischen, gesunden Zutaten – und selbst das Aufräumen und Abspülen wurde reihum erledigt.

Krönender Abschluss war ein Grillen am Lagerfeuer, zu dem die Eltern ein multikulturelles Büffett beisteuerten. Zu besonderen Erlebnissen wurden Märchen und Geschichten und anschließend eine lange Nachtwanderung durch den Wald: zuerst im Halbdunkel, dann im Dunkeln mit Fackellicht – in einer dunklen Neumondnacht mit extrem vielen Sternen. Alle Beteiligten wünschten sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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