Das Alb-Donau-Klinikum verdoppelt die Größe seiner Intensivstation: Anstatt sechs soll es zukünftig zwölf Betten geben, die Station wird dazu umgebaut und aufgestockt. Wie Pressesprecherin Daniela Rieker auf Nachfrage mitteilt, ist der Grund dafür die ausgesprochen gute Entwicklung der Einrichtung in den vergangenen Jahren.

Alb-Donau Klinikum: Warum wird die Intensivstation ausgebaut?

Unter anderem aufgrund der hohen Zahl an großen Bauchoperationen sei die Intensivstation immer wieder an ihre räumlichen Grenzen gekommen und musste sich beim Rettungsdienst abmelden. Insgesamt seien Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit in der Region knapp.

Wie teuer wird der Umbau der Intensivstation in Blaubeuren?

Der Kreis wird die Investition zunächst aus eigener Kraft stemmen – Rieker kann die Kosten noch nicht beziffern und spricht von mehreren Millionen Euro. Eine Förderung durch das Land ist möglich. Der Baubeginn wird vermutlich im Sommer sein.

Auf der Station werden voraussichtlich acht Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit eingerichtet, darüber hinaus vier „Inter­mediate Care Betten“ für Patienten, die stärker überwacht werden müssen als auf einer Normalstation. Neben den Räumen für Patienten wird es zusätzliche Bereitschafts- und Besprechungszimmer geben, neu ist zudem ein eigenes Abschiedszimmer für Angehörige.

Gemeinderat Blaubeuren stimmt Bauplänen zu

Die neuen Räume entstehen in Leichtbauweise als Aufstockung über der chirurgischen Ambulanz. Ein Teil der derzeitigen Intensivstation wird dabei umgebaut und auch zukünftig zur Station gehören. In der Bauphase wird die Intensivstation in den zweiten Stock des Bettenhauses vergelegt. Der Blaubeurer Gemeinderat stimmte den Bauplänen für die Intensivstation einmütig zu. Dadurch werde auch der Standort gestärkt, hieß es: „Ich freue mich, dass das so kommen wird“, kommentierte Bürgermeister Jörg Seibold. Einsprüche von Nachbarn gegen das Aufstocken gebe es nicht.

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