Gewerbe Initiative informiert in Merklingen

Der Initiative geht es auch um den hohen Landverbrauch.
Der Initiative geht es auch um den hohen Landverbrauch. © Foto: Joachim Striebel
Merklingen / jos 11.01.2019

Nach dem gut besuchten ersten Treffen im November in Nellingen bietet die „AktionLandSchafft“, die sich gegen ein interkommunales Gewerbegebiet bei Merklingen wehrt, eine zweite öffentliche Veranstaltung an: Und zwar schon am Montag, 21. Januar, – knapp zwei Wochen vor der vom Verband Region Schwäbische Alb anberaumten Informationsveranstaltung. Beim Info-Abend des Verbands am Freitag, 1. Februar, 18 Uhr, in der Berghalle in Heroldstatt wollen die Verantwortlichen mit den Bürgern ins Gespräch kommen und Antworten geben. Die „AktionLandSchafft“ habe den Termin für ihre Veranstaltung, die am 21. Januar um 19.30 Uhr in der Merklinger Gemeindehalle beginnt, schon zuvor festgelegt gehabt, sagen die Verantwortlichen. „Wir wollten dabei auch mit unseren Bürgermeistern ins Gespräch kommen“, sagt die Merklingerin Lea Baumann. Eingeladen hatte die Initiative Franko Kopp aus Nellingen und Sven Kneipp aus Merklingen, weil auf deren Gemarkungen das 50 Hektar große interkommunale Gewerbegebiet des Zweckverbands entstehen soll. Kopp habe wegen der gleichzeitig stattfindenden Gemeinderatssitzung abgesagt, berichtet Lea Baumann, Kneipp habe bisher nicht zu- oder abgesagt.

„Wir werden Fakten nennen und die Vor- und Nachteile diskutieren“, kündigt Lea Baumann an. Ein Team der „AktionLandSchafft“ habe Informationen gesammelt. „Da kommen immer neue Fragen auf.“ Ziel der Initiative sei nicht, das geplante Gewerbegebiet zu verkleinern, sondern es zu verhindern. Denn jede der zum Verband gehörenden Kommunen könne ja für sich selber Gewerbeflächen ausweisen. Komme das interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet zwischen Merklingen und Nellingen, hätten die beiden Gemeinden nur einen vergleichsweise geringen Nutzen davon, aber hohe Lasten zu tragen, sagt Lea Baumann.

Die Initiative schließe auch nicht aus, einen Bürgerentscheid anzustrengen. Sie spüre viel Unterstützung in den Gemeinden. Freilich gebe es auch Menschen, denen die Sache egal sei, und Bürger, die für die Gewerbeansiedlung seien.

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