Müllentsorgung In Westerstetten soll alles beim Alten bleiben

Westerstetten. „ / Klaus Müller 18.07.2018

Die Gemeinde Westerstetten verfügt über ein sehr gutes und faires Abfallentsorgungssystem und dass sollte nach Möglichkeit nicht abgegeben werden“, meinte Bürgermeister Alexander Bourke in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Zur Diskussion stand die Organisation der Abfallwirtschaft im Alb-Donau-Kreis ab 2023. Der Landkreis hatte die Gemeinden aufgefordert sich bis August zu erklären, ob sie die Abfallentsorgung auf Gemeinde-Ebene weiter führen möchten oder ob die Organisation an den Landkreis übertragen werden sollte. Das Westerstetter System mit Grundgebühr und einer Leerungsgebühr nach Abholhäufigkeit sowie Gelber Tonne und zentralem Grünguthof funktioniere sehr gut und habe sich bewährt, betonte der Bürgermeister. Die Räte stimmten geschlossen dafür, dass die Entsorgung weiter von Seiten der Gemeinde organisiert werden sollte. Einige Bedenken der Räte gegen eine Übertragung waren, dass die Gelbe Tonne wieder wegfallen könnte oder dass man Grüngut über größere Strecken „spazieren“ fahren muss. Die derzeitigen Gebühren seien sehr moderat, bei einer Übertragung an den Kreis könne man da nicht mehr mitreden.

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