Versorgung Richtfest für neuen Bauhof: Imposante Erscheinung

Keine Frage, der Staiger Bauhof macht was her: Das Gebäude wird aus Sichtbeton und Holz erstellt, im Herbst soll es in Betrieb genommen werden.
Keine Frage, der Staiger Bauhof macht was her: Das Gebäude wird aus Sichtbeton und Holz erstellt, im Herbst soll es in Betrieb genommen werden. © Foto: Franz Glogger
Staig / Franz Glogger 08.04.2017

Mit Gunst und Verlaub! Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand. Nach harten, arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land.“ Der von Zimmermeister Jörg Zeller am Donnerstag gelobte Richtbaum auf dem neuen Staiger Bauhof grüßt zwar nicht ins ganze Land, aber an zentraler Stelle der Gemeinde werden ihn viele wahrnehmen. Dabei hätte das Zweckgebäude den Schmuck gar nicht nötig. Denn mit gut 50 Metern Länge und 20 Metern Breite und einer markanten Attika macht es einiges her.

„Wir sind selber ein wenig erstaunt ob der imposanten Erscheinung“, gestand Bürgermeister Martin Jung bei dem kleinen Festakt. Zu groß geraten oder gar pompös, kommt für den Bürgermeister aber nicht in Frage. Der Bauhof habe „nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel. Eben alles, was er heute und in absehbarer Zukunft braucht. Wir wollen ja nicht schon in den nächsten Jahren anbauen müssen“, sagte Jung vor Handwerkern, Planern und Gemeinderäten.

Beginn der Tiefbauarbeiten war im vergangenen Juli. Das auf einer massiven Bodenplatte erstellte Gebäude ist durch Sichtbeton im Werkstatt- und Bürobereich gekennzeichnet und, vor allem bei der großen Halle, durch Holz. Eine ansprechende Gestaltung war der Mehrheit des Gemeinderats wichtig, denn nach Norden soll sich später ein Wohngebiet anschließen. Unter dem Dach stehen 750 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Das Areal ist 3870 Quadratmeter groß. Damit ist ausreichend Platz für zehn überdachte Schüttgutboxen, zwei Salzsilos und 24 Pkw-Stellplätze. Sie stehen auch der benachbarten Feuerwehr zur Verfügung. Damit entspanne sich die Parksituation zum angrenzenden Wohngebiet hin, meint Jung. Die Kosten sind mit gut zwei Millionen Euro angesetzt. Hierfür gibt es 200.000 Euro Zuschuss vom Land. Die Inbetriebnahme ist im Herbst vorgesehen.

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