Politik Igel-Treffen im grünen Klassenzimmer

Laichingen / mp 12.10.2018

Die Fraktionsvorsitzende Gisela Steinestel bedauerte bei diesem Treffen das gesundheitlich bedingte Ausscheiden von Ernst-Joachim Bauer aus der Igel-Fraktion, sei dieser doch als Mitbegründer der jüngsten Fraktion im Laichinger Gemeinderat eine prägende Persönlichkeit der Laichinger Kommunalpolitik gewesen. Als Nachrückerin habe man Heidrun Rebstock gewinnen können.

Der dringende Wunsch nach Radwegen, ein maßvoll verdichtetes Bauen in der Innenstadt, mehr Einsatz für den sozialen Wohnungsbau, die Verhinderung von weiterem Flächenfraß und Versiegelung von Boden waren die Hauptanliegen der Besucher. Die Anstellung eines Umweltreferenten oder eines Gärtners beim Bauhof wurde angeregt, um die Durchführung von Landschaftspflegemaßnahmen umweltgerecht  vornehmen zu können.

Wenig Spielraum

Dr. Günter Schmid gab Auskunft über die finanzielle Situation der Stadt, die durch erforderliche Maßnahmen im Bereich Brandschutz, Breitband, Straßenbau, Kindergarten- und Schulhausneubau stark belastet sei. Auch fordere der geplante Bahnhof in Merklingen großen finanziellen Einsatz, so dass Wünschenswertes in Laichingen, etwa ein Streetworker oder eine Mehrzweckhalle, wohl auf Jahre nicht umgesetzt werden können. Auch seien Bauvorhaben der Stadt durch stark gestiegene Preise schwieriger geworden.

Alvera Schmid berichtete über das Dickicht im Kinderbetreuungsbereich: Mit vielen verschiedenen Angeboten mit jeweils unterschiedlichen Gebühren versuche die Stadt, Eltern ein breit gefächertes Angebot zu machen. Da jedoch Geburtenzahlen sowie die Zahl der angemeldeten Kleinkinder von Jahr zu Jahr stark schwanken, hinke man dem Bedarf immer hinterher. Auch müssten deshalb manchmal unpopuläre Entscheidungen getroffen werden wie Kinderbetreuung in einem anderen Teilort.

Ein weiteres Anliegen war allen eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Gemeindverwaltungsverbands. 

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