Schelklingen / swp  Uhr
Der Popmusiker sucht nach den Ursprüngen der Musik. Er spielt auf dem Nachbau eines uralten Instruments.

Das neue Album des Pop-Sängers Adel Tawil heißt „Alles lebt“. Jetzt hat der Sänger nach dem Ursprung der Musik gesucht. Er wurde fündig im Hohlen Fels von Schelklingen – dort sind die ältesten Musikinstrumente der Menschheit gefunden worden. Etwa die Flöte aus einem Geierknochen. „Musik ist eine universelle Sprache, Musik berührt unsere Herzen und macht etwas mit uns Menschen. Das war offensichtlich schon immer so“, erklärte Adel Tawil, der laut Pressemitteilung des Dachverbands „Weltkultursprung“ sichtlich beeindruckt war von dem imposanten Höhlengewölbe des Hohlen Fels. „Musik hilft uns, unsere Emotionen auszudrücken, es ist ein Weg, um Hoffnung, Schmerzen oder Liebe zu verkünden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Menschen in dieser Höhle schon vor 40.000 Jahren ihre Herzen mit Flötenmusik erwärmt haben“, sagte Tawil. Dass der Ursprung der Musik auf der Schwäbischen Alb liegt, überraschte den Künstler. Überraschend war allerdings auch das Talent von Tawil für das prähistorische Instrument. Auf Anhieb gelang es ihm, auf der Nachbildung der Gänsegeierknochen-Flöte zu spielen. Tawil war der erste Musiker, der sofort diese Flöte spielen konnte. Darüber hinaus testete Adel Tawil die Akustik der Höhle mit einer spontanen Gesangseinlage aus seinem aktuellen Song „Tu m’appelles“. Tawil: „Die Akustik ist wirklich grandios“.

Mitglied im „IceAgeStarClub“

Der Musiker wurde durch die Höhle geführt, in der an diesem Tag die aktuellen Grabungen der Universität Tübingen aufgenommen wurden. „Das ist wirklich faszinierend, es hat auch etwas von Indiana Jones“, kommentierte er die aktuelle Grabung in der Höhle. Der Musiker ist jetzt Mitglied im „IceAgeStarClub“, ein exklusiver Musik-Club für Künstler, die den Ursprung der Musik besuchen. Zuletzt waren die österreichische Sängerin Christina Stürmer und Hartmut Engler, der Sänger von PUR zu Gast.

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