Blaubeuren Hochsträß-Halle einbetten in die Landschaft

Blaubeuren / SP 16.03.2012

Mit der Renaturierung eines Entwässerungsgrabens, großzügigen Grünflächen und Pflanzinseln mit Bäumen soll die neue Hochsträß-Halle zwischen den Blaubeurer Stadtteilen Pappelau und Beiningen harmonisch in die Umgebung eingepasst werden. Der Blaubeurer Gemeinderat hat am Dienstagabend 450 000 Euro freigegeben, um die Außenanlagen für die Mehrzweckhalle schön zu gestalten. Roland Schmuck vom Ingenieurbüro Wassermüller stellte die Pläne im Detail vor, die bereits im Hallen-Ausschuss diskutiert, danach überarbeitet und in eine "sehr gelungene Form" gegossen wurden, wie Stadtrat Reiner Baur (CDU) formulierte.

Ein bestehender Feldweg wird etwas nach Süden verlegt und dient künftig als Zufahrtsstraße, über die beispielsweise die Warenanlieferung erfolgen soll. Im Anschluss an diese Straße soll ein rechteckiges Feld mit 42 Parkplätzen gebaut werden. Sie werden so angeordnet, dass sich die Form der Halle in der Form der Außenanlagen widerspiegelt. Die Stellplätze reichen aus für den gewöhnlichen Betrieb der Halle. Bei Großveranstaltungen stehe zusätzlich der nahe Festplatz zur Verfügung, erläuterte Schmuck. Im Bereich des Haupteingangs im Südwesten der Halle führt ein sechs Meter breiter Zugang vom Parkplatz zur Halle. Rund um das Gebäude sind außerdem Fahnenmasten, Aschenbecher, Mülleimer, Bänke und Fahrradbügel vorgesehen. Auf Pflanzinseln werden Bäume gesetzt, unter anderem Ahorn-Bäume, Eschen und "Stadtbirnen", um im Frühjahr etwas Blühendes zu haben. Bei einer Baustellen-Fahrt des Gemeinderats am vergangenen Wochenende habe man sich davon überzeugen können, wie "ökologisch schön" die Halle gestaltet worden sei, kommentierte Stadtrat Frieder Bohnacker (Grüne). Anders als bei früheren Beschlüssen, als die Grünen den Hallenbau ablehnten, stimmten sie nun der Begrünung zu. Das 3,5 Millionen Euro teure Gebäude ist im Herbst betriebsbereit.