Festakt Heimatverein will mit Kultur wieder ins Rampenlicht

Viele Mitglieder sind dem Heimatverein Erbach von Anfang an treu, seit inzwischen 50 Jahren.
Viele Mitglieder sind dem Heimatverein Erbach von Anfang an treu, seit inzwischen 50 Jahren. © Foto: Franz Glogger
Erbach / Franz Glogger 12.09.2018

War das ein Neustart: Als der Heimatverein Erbach am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen und die Neuausrichtung als Kulturverein feierte (wir berichteten), waren die Plätze im Vereinsstadel Mangelware. Ob bei der Eröffnungsparty am Freitag oder am Samstag mit dem Festakt sowie Liveauftritten der Bands „UlmPlugged“ und „Jiving Sister Fanny“, der Vereinsstadel im Freizeitgebiet „Donauwinkel“ war stets gefüllt.

Die Führungsriege um Uli Häußler dürfte es besonders gefreut haben, dass beim Neubeginn alle dabei sein wollten – vom interessierten Zugezogenen bis zu den Gründungsvätern. Hinzu kam mit Hilde Mattheis (SPD) und Ronja Kemmer (CDU) politische Prominenz. Der Heimatverein habe über fünf Jahrzehnte in vorbildlicher Weise das Gemeindeleben bereichert, bedankte sich Bürgermeister Achim Gaus. Beispiele seien die Badeanlage, Heimat- und Cityfest sowie beträchtliche Zuschüsse für den Erhalt von historischer Kunst, etwa in der Martins-Kirche. Die zum jetzigen Neustart proklamierten Ideen „machen Lust auf mehr“, sagte Gaus und signalisierte, dass die Stadt bei passender Gelegenheit als Partner zur Verfügung stehe.

Auch Musik und Theater

Kemmer attestierte der neuen Führungsmannschaft „viel Herzblut“ und Mattheis freut sich, dass das „Kleinod“ Feststadel neu belebt wird.

Der Vorsitzende Uli Häußler dankte seinen Mitstreitern für ihre Arbeit der vergangenen Wochen. Mit der neuen Bühne könne die Zukunft angegangen werden. Auf dem Programm stehen etwa Musik, Theater und Vorträge. Diese Neuorientierung spiegelt sich im Namen Heimat- und Kulturverein Erbach wieder.

Häußler nutzte die Gelegenheit, verdiente Mitglieder zu ehren, allen voran Walter Schwer. Er ist Mitbegründer und war 42 Jahre lang im Vorstand. Weitere Gründungsmitglieder sind Walter Eggel, Eugen Bulling, Gerold Fisel, Rolf Laub, Anton Graf, Eberhard Sieger, Franz Knöbel, Carmen Schwer, Kunigunde Baumeister, Inge Biefel, Franz Denninger, Gerhard Eberle, Maria Eggel, Waltraut Egle, Elfriede Graf, Josef Hillebrand, Siegfried Junginger, Gisbert Klamt, Michael Knöbel, Georg Piller, Renate Rampf, Helga Reiter, Walter Rieger, Otto Schädle, Josef Schiedel, Nikolaus Schlapp, Ingrid Sieger und Bruno Wegerer.

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