Wasserschaden Haus in Blaustein ist unbewohnbar

Blaustein / ts 23.08.2018

Wegen eines schweren Wasserschadens ist ein Einfamilienhaus in Blaustein zumindest vorläufig unbewohnbar. Verwandte haben die betroffene Familie bei sich aufgenommen, teilt die Stadtverwaltung mit. Nach einer ersten Schätzung der Feuerwehr beträgt der Sachschaden an dem Gebäude etwa 100 000 Euro.

Ein Nachbar hatte am Dienstag gegen 19 Uhr bemerkt, dass Wasser unter der Haustür herauslief. Da niemand zu Hause war – die Bewohner befanden sich im Urlaub –, verständigte der Zeuge die Feuerwehr. Als die Wehrleute eintrafen und die Haustür öffneten, stand das Gebäude an der Schloßstraße praktisch unter Wasser, schildert Hans Danyi, Kommandant der Gesamtfeuerwehr Blaustein. Wände und die nicht massiven Decken seien völlig durchnässt gewesen, selbst durch Fenster und an der Fassade sei Wasser ausgetreten. Ursache war ein geplatzter Schlauch an einem Boiler der Heizzentrale im Dachgeschoss. Stundenlang müsse das Wasser ausgeströmt sein und erreichte schließlich auch den Keller, sagt Danyi.

Stromversorgung gekappt

Um das Einfamilienhaus, das nach Schätzung des Kommandanten mindestens 50 Jahre alt ist, zu sichern, wurde auch das Technische Hilfswerk (THW) verständigt. Mit Metallstützen (Sprießen) und Balken stabilisierten THW- und Feuerwehrleute die Decken und Wände. Ebenso musste der Notdienst der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm zum Schutz der Einsatzkräfte gerufen werden: um die Stromversorgung des Hauses über eine Freileitung abzuschalten. Bis gegen Mitternacht dauerte der Einsatz.

Nachdem zunächst Verwandte der Bewohner verständigt wurden und zum Ort des Geschehens eilten, konnte dann auch die Familie selbst im Urlaub erreicht werden. Noch am Dienstagabend sei der Eigentümer nach Blaustein geeilt und habe bei den Aufräumarbeiten geholfen, sagt Kommandant Danyi.

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