Wasserschaden Halle in Dornstadt bis Mitte Oktober zu

Dornstadt / Thomas Steibadler 07.07.2018

Mindestens 200 000 Euro wird es kosten, den Boden in der Turnhalle des Kultur- und Sporttreffs in Dornstadt auszutauschen. Davon geht die Gemeindeverwaltung in einer groben Schätzung aus. Der Ausbau des durch eindringendes Regenwasser irreparabel beschädigten Schwingbodens beginnt voraussichtlich am 17. Juli. Der Auftrag zum Einbau eines neuen Bodens soll dann nach einer beschränkten Ausschreibung im Sommer vergeben werden. Am Donnerstag hat der Gemeinderat Bürgermeister Rainer Braig zur Vergabe der Arbeiten ermächtigt, daher ist nach Sichtung der Angebote kein weiterer Beschluss notwendig. Durch die Verkürzung des Verfahrens soll Zeit gewonnen werden. Trotzdem dürfte die Halle erst Mitte oder Ende Oktober wieder für den Vereins- und Schulsport zur Verfügung stehen.

Wasser durchs Lüftungsrohr

Anfang Juni war nach einem Wolkenbruch durch eine Lüftungsöffnung an der Nordseite des Gebäudes Wasser eingedrungen (wir berichteten). Vom Batterieraum, zu dessen Entlüftung der Schacht benötigt wird, floss das Wasser in die Halle und durchnässte die Mineralwolle zwischen Schwingboden und Bodenplatte. Durch die Feuchtigkeit wurde der Sportboden wellig, die Halle musste gesperrt werden. Nach mehreren Besichtigungsterminen mit Fachleuten – unter anderem dem von der Versicherung beauftragten Architekten – stand laut Gemeindeverwaltung fest: Der Boden muss raus. Nun wird, das hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung ebenfalls beschlossen, ein so genannter flächenelastischer Sportboden eingebaut, in dem es keine Hohlräume gibt. Bürgermeister Braig geht davon aus, dass die Versicherung den Schaden übernimmt.

Im Zuge der Arbeiten soll auch ein Umbau des Lüftungsschachts geprüft werden, um einen Wassereinbruch künftig zu verhindern. Auch die anderen kommunalen Gebäude sollen auf potentiell undichte Stellen abgeklopft werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel