Laichingen Gymnasium spielt heute „Bonnie und Clyde“

Laichingen / JOACHIM STRIEBEL 22.07.2016
Das Albert-Schweitzer-Gymnasium präsentiert in Kooperation mit der Musikschule heute in Laichingen das Musical „Bonnie und Clyde“. Eine Jury schaut zu.

Die Musical-AG, die Band-AG und die Bühnenbild-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Laichingen präsentieren in Kooperation mit der Musikschule Blaubeuren-Laichingen-Schelklingen das Musical Bonnie und Clyde. Premiere ist am heutigen Freitag, 22. Juli, um 19.30 Uhr in der Daniel-Schwenkmezger-Halle in Laichingen, eine weitere Aufführung ist dort am Samstag um 19.30 Uhr. Mit diesem Musical ist das Gymnasium für den landesweiten Lotto-Musiktheaterpreis 2015/2016 für junges Musiktheater nominiert worden. Eine Jury beobachtet die Premiere. Die fachkundigen Juroren werden das Stück nach zahlreichen Qualitätskriterien in den Darbietungsformen Musik, Gesang, Schauspiel und Tanz beurteilen. Besonderes Augenmerk legen sie auch auf Bühnenpräsenz und Charakterinterpretation. Darüber hinaus zählt ein stimmiger Gesamteindruck des Abends.

Als kaltblütige Mörder gefürchtet, als unzertrennliches Liebespaar idealisiert – Bonnie und Clyde faszinierten schon zu Lebzeiten die Massen. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium präsentiert in einem jazzig-swingenden Musical die Geschichte des berühmten Gangsterpärchens, das in den 1930er-Jahren die USA in Atem hielt. Die Produktion ist in der Endausscheidung um den Lotto-Musiktheaterpreis. Damit zählt das Gymnasium zu den insgesamt neun Institutionen, Schulen und Musikschulen, die für die Teilnahme am Lotto-Musiktheaterpreis in der zweiten Schuljahreshälfte ausgewählt wurden. Dadurch hat es die Chance auf einen der drei vorderen Plätze, die mit 5000, 3000 und 2000 Euro dotiert sind.

Karin Schur-Neugebauer, zuständig für die Gesamtleitung des Musicals, freut sich, dass ihre Schüler den Sprung in die Endrunde des Wettbewerbs geschafft haben. Alles sei in einem Schuljahr nebenher gestemmt worden. Zur Premiere erwartet sie  600 Zuschauer.

Wie Lotto-Chefin Marion Caspers-Merk  sagt, sollen mit dem Preis engagierte Musikpädagogen im Land gestärkt und der Stellenwert von musisch-kreativen Angeboten gestärkt werden.