Einen umfangreichen Rück- und Ausblick zu kommunalpolitischen Themen hat Illerriedens Bürgermeister Jens Kaiser beim Neujahrsempfang in der Schulaula gegeben. Außerdem dankte er allen, die sich für das Wohl der Gemeinde engagieren. „Das Jahr ist rasant vergangen“, konstatierte Kaiser. Er nannte in Anlehnung an ein Zitat von Dante Alighieri das Handeln, Anpacken und Entscheiden als Leitmotive von Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister.

Kaiser verwies auch auf die Bedeutung der Infrastruktur im Ort für ein lebendiges Miteinander. Auch die Kunden selbst hätten es in der Hand, dass Gasthäuser, Läden, Banken, Post und Arztpraxen erhalten blieben. Den Kauf des Gasthofes Hirsch durch die Gemeinde bezeichnete er als mutige, aber richtige Entscheidung. Die Finanzlage der Gemeinde sei sehr erfreulich, meinte Kaiser. „Allerdings dürfen wir uns von dem äußerst guten Rechnungsabschluss 2017 und dem guten Verlauf des Haushaltsjahres 2018 nicht berauschen lassen“, warnte er. Denn Anzeichen dafür, dass sich die Konjunktur abschwächen könnte, gebe es durchaus.

Im Jahr 2019 gelte es zudem viele Projekte zu stemmen. Neben dem schnellen Internet, der Sanierung der Illertalhalle und dem möglichen Bau eines Kreisverkehrs in der Hauptkreuzung nannte der Bürgermeister unter anderem Arbeiten an der Wasserversorgung und neue Bauplätze als zentrale Aufgaben in diesem Jahr. Er wünsche sich, dass die Etablierung einer Zahnarzt-Praxis auf dem Areal des früheren Gasthauses „Zur Brücke“ gelinge, sagte Kaiser. Selbiges gelte für die Neueröffnung des Wangener Jugendraumes. Mit Vorfreude blicke er auf den Besuch der Freunde aus Illerriedens Partnergemeinde Guignicourt vom 10. bis 12. Mai. „Nach drei Jahren werden das sicherlich wieder unvergesslich schöne Momente“, sagte Kaiser.

Nach seiner Ansprache hatten die Besucher des Neujahrsempfangs, darunter Vertreter von Kirche, Politik, Wirtschaft und Vereinen, die Gelegenheit, aufs neue Jahr anzustoßen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Big Band der Musikschule Iller-Weihung.