Freizeit Große Sause mit Tradition

Viele Oldtimer gab es zu bestaunen.
Viele Oldtimer gab es zu bestaunen. © Foto: Michael Seefelder
  / Michael Seefelder      21.08.2018

Drei Tage ausgelassen gefeiert haben die Besucher des Heimatfestes des Musikvereins in Dettingen. Was klein als Gartenfest begann, ist seit Jahrzehnten Tradition und einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender des Ortes. Auch am Wochenende strömten wieder zahlreiche Gäste zum Festzelt. „Wir hatten alle drei Tage einen sehr guten Zuspruch“, sagt Reiner Deeng, einer der drei Vorsitzenden des Musikvereins. Die etwa 140 Aktiven samt Partner sorgten in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit für ein gelungenes Party-Wochenende. Bereits zwei Tage vor Beginn hatte der Zeltaufbau begonnen. Am Freitag ging dann die „Summer-End-Party Volume 6“ mit DJ Danhall über die Bühne, am Samstag gab es „Bierzeltgaudi für Jung und Alt“. Am Illertalfestival, bei dessen Ausrichtung dieses Jahr die Dettinger Musiker an der Reihe waren, nahmen die Musikvereine Berkheim, Erolzheim, Kirchberg und Oberopfingen teil.

150 Oldtimer

Auch am Sonntag war einiges geboten: Nach dem Gottesdienst und einem Frühschoppen mit dem Dettinger Männerchor und der Musikkapelle gab es Kutschfahrten, Hüpfburg, Kinderschminken und abermals Musik verschiedener Kapellen. Eine Besonderheit des Heimatfestes ist das Oldtimer-Treffen, das heuer zum sechsten Mal stattfand. Mehr als 150 historische Fahrzeuge – vom Traktor bis zum Auto – waren zu bestaunen, darunter ein Citroen CV 11 (Baujahr 1956), mehrere Opel Record und ein Ford F1 von 1952. Begleitend zur Feier hatte das Dorfmuseum geöffnet, wo es die Sonderausstellung „Das Drama mit der Deutschen Welle“ zu sehen gab. Sie behandelt die Pläne der Bundespost, im Illertal eine riesige Senderanlage der Deutschen Welle zu bauen, und den großen Protest dagegen in Dettingen in den 1960er Jahren. Außerdem wurde das Priesterjubiläum von Pfarrer Michael Joser aus Dettingen gefeiert, dessen Pfarrgemeinde sich in Italien befindet. „Das ganze Wochenende war Highlife. Das ging nur mit vielen Helfern“, sagt Reiner Deeng.

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