Dokumentation Geschichten über Gewässer in Dietenheim

Johannes Braun 01.12.2016

Die Ausstellung im Dietenheimer Rathaus über die Gewässer Iller, Gießen, Riedgraben, Städtlegraben, Röse oder Kanal wird bis einschließlich Dienstag, 6. Dezember, verlängert. „Das Interesse der Besucher war sehr groß, viele wollen sich einzelne Texte oder Fotos nochmal anschauen“, nennt Organisatorin Barbara Dursch den Hauptgrund für die Verlängerung der Ausstellung. Darüber hinaus spielen aber auch noch zwei andere Faktoren eine Rolle: Manche Bürger hatten sich am ersten Advent wegen des Weihnachtsmarkts nicht die Zeit genommen, die Ausstellung anzuschauen und möchten das nun nachholen. Und nicht zuletzt stehe eine nur eintägige Ausstellung in keinem guten Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen. Schließlich benötige das Team um Organisatorin Barbara Dursch knappe zwei Tage für den Aufbau. Dann sollten interessierte Bürger auch die Möglichkeit haben, sich das Material in Ruhe ansehen zu können.

Und das lohnt sich: Es geht nämlich nicht nur um die Iller mit Begradigung, Dammbau, Hochwasser, Renaturierung Flößer, Fähren und Brücken. „Viel interessanter war bei meiner Recherche alles, was sich um den Gießen herum abspielt“, sagt Dursch. Schließlich gehe bei den Firmen, die den Gießenbach für ihre Produktionen nutzten, um Arbeitsplätze. Dabei kommen auch andere fast vergessene Geschichten hervor. So war beispielsweise die Firma Otto der erste Stromlieferant für Dietenheim. Damals gab es auch eine Unterschriftenaktion gegen den Einbau von Stromzählern.

Info Die Ausstellung über die Gewässer in Dietenheim ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis einschließlich Dienstag, 6. Dezember, zu sehen.