Stadtfest Gelungenes Fest in Laichingen

Laichingen / Sabine Graser-Kühnle 20.08.2018

Das Resümee von Stadtfestbesucher Kurt Tröger am späten Samstagabend dürfte dem Eindruck der meisten Festbesucher entsprechen: „Dieses Stadtfest ist eines der besten, alles passt: das tolle Wetter, die wunderbare Atmosphäre, es hat etwas von Zusammenhalt, das finde ich einfach klasse.“ Seinen Eindruck teilten offensichtlich viele. Gemeinsam mit Freunden auf das Fest gehen, Freunde treffen, alte Bekanntschaften aufleben lassen, sich mit lange nicht mehr gesehenen Menschen angeregt unterhalten, das nutzten die Gäste rege und bis in die frühen Morgenstunden aus.

Volle Bänke und gute Stimmung vor der Stadtfestbühne, wo die Wiesensteiger Straßenmusikanten mit Partymusik und humorigen Trinksprüchen einheizten, das freute nicht nur Stadtfestpräsident Anton Wenzel. „Ich wünsche den Vereinen bei diesem 35. Stadtfest, dass die Kassen klingeln“, so hatte Bürgermeister Klaus Kaufmann beim Empfang der Spitzen der 17 Vereine am frühen Abend noch gesagt. Dieser Wunsch ging in Erfüllung: Die Grillhähnchen vom Gesangverein Frohsinn, neues Angebot auf der Stadtfestspeisekarte, waren schon gegen zehn Uhr am Samstagabend restlos verspeist, der Ziegenbraten bei der Landjugend, erstmals auf deren Mittagskarte am Sonntag, war rascher weg als die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Klingelnde Kassen gab es auch in den gegen später gut gefüllten Bars. Ob Partymusik mit Blechbläsern oder junge Musik von DJ Chris im Barzelt von „Pop&More“ und Bulletproof aufgelegt – bis weit nach Mitternacht herrschte fröhliche Stimmung. Fazit am Sonntagmorgen: Dem Stadtfestpräsidenten wurden vom Sicherheitsdienst keine gewalttätigen Situationen gemeldet.

Die schöne Stimmung  setzte sich am Sonntag fort. Zwar hielt die Hitze um die Mittagszeit manchen Besucher ab und es blitzten immer wieder leere Tische durch die Menschenmenge rund um den Leinenweberbrunnen. Doch um die Verkaufsstände drängten sich hungrige und durstige Gäste. Schon am frühen Nachmittag zeigten sich die Vereine zufrieden mit dem Verkauf. Und das, obschon es manche Unkenrufe gegeben hatte, als der Stadtfestausschuss vor rund 32 Jahren das Fest in die dritte Augustwoche, also mitten in die Sommerferien, gelegt hatte. „Das hat sich bewährt“, sagte Wenzel, „wir haben schon Stammgäste aus den benachbarten Campingplätzen, und auch die Vereine kriegen es immer wieder hin, genügend Helfer zusammenzutrommeln.“

Während die Eltern sich unterhielten, zog es die Sprösslinge zum Trampolin, zum Kasper oder Biosphärenmobil vom Nabu. Dort galt es auf Tischen vieles zu entdecken und zu erleben, unter anderem, was so alles kreucht und fleucht im Biosphärengebiet. Allen Generationen ein unterhaltsames Wochenende in Gemeinschaft geboten und die Vereinskassen aufgefüllt: Das Stadtfest hat seinen Zweck in allen Bereichen erfüllt.

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