Wie steht es um Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehr bestellt? Wo könnten bei Löscheinsätzen Schwierigkeiten auftreten, wo werden gefährliche Stoffe gelagert? Unter anderem diese Fragen soll ein Bedarfsplan für die Staiger Feuerwehr klären. Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen, eine solche Aufstellung von einem Fachbüro ausarbeiten zu lassen. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von 4500 Euro. Auslöser sei, dass bald Ersatz für das ältere der beiden Löschfahrzeuge beschafft werden müsse, erläuterte Kommandant Michael Haag: "Da ist es gut zu wissen, was wir in Zukunft brauchen." Ferner gehe es darum, die personelle Einsatzfähigkeit zu gewährleisten. Das sei vor allem tagsüber oft schwierig. Die Aufgaben der Feuerwehr würden immer komplexer, sagte Bürgermeister Martin Jung. Aus diesem Grund sei es notwendig zu wissen, was genau bei einem Einsatz auf die Hilfskräfte zukommt. Auch bei möglichen Rechtsstreitigkeiten könne der Bedarfsplan für die nächsten zehn Jahre für die Gemeinde nützlich sein, ergänzte Jung. Ebenso, wenn es um Zuschüsse für das neue Fahrzeug gehe, schließlich erwarte das Landratsamt ein solches Kompendium. Der Gemeinderat stellte sich einhellig hinter den Antrag der Verwaltung. So betonte Andreas Schneider: "Mit dem Bedarfsplan bekommen wir jetzt in Zusammenarbeit mit Spezialisten einen soliden fachlichen Leitfaden."