Blaustein Feuchtigkeit war Ursache des Großbrands im Kalkwerk Herrlingen

Blaustein / LAI 26.09.2014
Die Brandermittler der Polizei haben keinen Verantwortlichen für den Großbrand im Kalkwerk in Blaustein-Herrlingen ausgemacht. Ursache für das Feuer am 6. September seien demnach Feuchtigkeit und abgelagerter Branntkalk gewesen.

Die Polizei hat die Untersuchungen nach dem Großbrand im Kalkwerk in Blaustein-Herrlingen am 6. September abgeschlossen: Die Brandermittler konnten keinen Verantwortlichen ausmachen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Ursache für das Feuer seien - wie schon die Feuerwehr vermutete - Feuchtigkeit und abgelagerter Branntkalk gewesen. Wird dieser feucht, erhitzt er sich stark und wird zu einer ätzenden Lauge.

An dem Samstagnachmittag hatte es außergewöhnlich stark geregnet, bis zum Nachmittag liefen Abbrucharbeiten auf dem Gelände. Das Feuer brach etwa eine Stunde später an der Stelle aus, an der sich früher eine Produktionsstätte befand. 120 Rettungskräfte waren im Einsatz, die B 28 wurde stundenlang gesperrt. Großer Sachschaden entstand nicht. Die Ermittlungsergebnisse gehen an die Staatsanwaltschaft Ulm, die den Bericht prüft.