Freizeit Fertig für das nächste Rennen

Mats und Opa Gerhard Honold, Max und Papa Michael Fetzer sowie Luca und Papa Mike Schurr (von links) bauten zwei Tage lang miteinander eine Seifenkiste. Dozent Jan Schaarschmidt (im weißen Shirt) gab die Anleitungen.
Mats und Opa Gerhard Honold, Max und Papa Michael Fetzer sowie Luca und Papa Mike Schurr (von links) bauten zwei Tage lang miteinander eine Seifenkiste. Dozent Jan Schaarschmidt (im weißen Shirt) gab die Anleitungen. © Foto: mp
Laichingen / mp 15.08.2018

Drei Seifenkisten verließen am Wochenende das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Laichingen. Großväter, Väter, Söhne und Enkel hatten die Gefährte in einem Kurs gebaut.

„Halt mal das Brett“, wies Gerhard Honold seinen Enkel Mats an. „Ach, immer noch zu lang“, befand der Opa aus Treffensbuch und griff zur Stichsäge. Der Spoiler der Seifenkiste für Mats bekam beim Seifenkistenbaukurs der VHS Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen seinen letzten Schliff. Zwei bastelfreudige Väter und ein ebenso eifriger Opa gingen mit Hammer und Säge, Akkuschrauber und Schraubenschlüssel ans Werk, um einen fahrbaren Untersatz zu bauen.

„Das ist mein erster Kurs in Laichingen mit einem Erwachsenen und einem Kind als Duo“, erklärte der Dozent Jan Schaarschmidt, der den Kurs erstmals in Laichingen anbot. „So etwas muss sich etablieren und hat nächstes Jahr sicher mehr Zulauf“, war der gelernte Erzieher zuversichtlich.

Für 40 Euro Material

Die Kursteilnehmer bekamen bereits zugeschnittene OSB-Platten als Unterbau, und auch die Räder wurden vom Dozenten gestellt. „Wir wollten den Materialeinsatz auf 40 Euro beschränken“, meinte Jan Schaarschmidt. Zuerst bauten sich die Jungs ihre Seifenkiste als Lego-Modell und dann ging es mit vereinten Kräften an die Umsetzung. Eine kleine Werkzeugkunde stand ebenfalls am Beginn des Nachmittags, denn „ich hatte schon Kinder, die wollten mit dem Hammer eine Schraube einschlagen“, erzählte Jan. In Laichingen gingen Mats, Max und Luca ihren Papas und dem Opa schon sehr geschickt zur Hand.

Jan Schaarschmidt hatte vom Sperrmüll mehrere Stuhlmodelle mitgebracht, unter denen sich die Kinder ihren Lieblingsfahrersitz aussuchen konnten. Auch alte Nummernschilder hatte der Kursleiter mitgebracht. „Die Fahrernummern stammen vom Hockenheimring und waren mal die Nummern der Sitzreihen im Fahrerlager“, erklärte der Dozent.

Rennfahrerfeeling

So wehte ein Hauch von Rennfahrerfeeling über dem Pausenhof des Gymnasiums. „Es ist toll, mit den Jungs etwas Kreatives zu machen“, erklärte Papa Michael Fetzer aus Amstetten. „Das praktische Überlegen bringt uns weiter“, befand Papa Mike Schurr.

Die Jungs wollten vor allem Probefahren mit ihren Seifenkisten und erst am zweiten Kurstag ihre Gefährte mit Farbe verschönern. Das Ferrari-Rot war dabei, wen wundert’s, der ausgesprochene Hit.

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