Merklingen Entschädigung erhöht

SWP 27.10.2014

Feuerwehrmänner setzen sich für andere ein, wenn es brennt und sie stecken ihren Kopf dort hin, wo ihn andere lieber zurückziehen. Ihr Einsatz erfolgt ehrenamtlich bei geringer Entschädigung. Jetzt hat Finanzbeamtin Manuela Uebele herausgefunden, dass in anderen Gemeinden wie Gruibingen, Laichingen oder Wiesensteig, höhere Entschädigungssätze als in Merklingen gezahlt werden.

Deswegen beschloss der Gemeinderat vor kurzem, die Jahresentschädigung für den Kommandanten von bis 200 Euro auf 400 Euro zu erhöhen. Der stellvertretende Kommandant erhält statt 100 Euro nun 200 Euro pro Jahr, der Gerätewart statt 225 Euro künftig 250 Euro. Der Jugendfeuerwehrwart wurde bisher nicht entlohnt und erhält in Zukunft 150 Euro Jahresentschädigung. Der Schriftführer (bisher 30 Euro) und der Kassier (bisher 60) erhalten jeweils 10 Euro mehr. Die Einsatzentschädigung wird für jede angefangene halbe Stunde mit 12 Euro angesetzt. Bislang wurden 9 Euro abgerechnet.

Im Zuge dessen sind auch die Kosten für Leistungen der Feuerwehr erhöht worden. Zum einen muss die Gemeindefeuerwehr diese Pflichtaufgaben erfüllen und darf deswegen nicht die komplette Leistung abrechnen. Zum anderen sind Fahrzeuge und Personal verpflichtend vorzuhalten und Sache der Gemeindeverwaltung. Aufgrund des neuen Feuerwehrfahrzeuges GW-L2 sieht die Finanzbeamtin eine Erhöhung in verschiedenen Bereichen jedoch für notwendig an. Letztlich, so die Kämmerin, werde die Einsatzstunde mit 20 Euro berechnet. Diesen Anpassungen stimmte der Gemeinderat zu.